175 Jahre Wiener Philharmoniker






Nach einer rauschenden Ballnacht, in der man stundenlang getanzt und sich zur Genüge am sprudelnden Sekt oder Champagner erfreut hat, hilft einem eine Sache oft ganz besonders, am darauffolgenden Tag fit zu sein: das Mitternachtsgulasch. Ein traditionelles Gericht der Wiener Küche, das in der Zeit der k.u.k.-Monarchie von Ungarn nach Österreich importiert wurde. Das Ende der Monarchie bedeutete allerdings nicht das Ende des Gulaschs – noch heute ist das Gericht fixer Bestandteil vieler Speisekarten und der österreichischen Kultur.

 

Etwa zur gleichen Zeit wurde auch der Grundstein für eine andere Institution gelegt, die die vielen Jahre ebenfalls überdauerte und mindestens genauso berühmt und beständig ist, wie das Gulasch: die Wiener Philharmoniker.

 

Zum Jubiläum der Wiener Philharmoniker widmet die Münze Österreich einem der bekanntesten Orchester der Welt die Silbermünze „175 Jahre Wiener Philharmoniker“. Auf der Wertseite sind die drei Gründungsväter der Wiener Philharmoniker abgebildet. Ganz links im Vordergrund ist Otto Nicolai, damals Dirigent an der Hofoper (heute Wiener Staatsoper) zu sehen, in der Mitte ist das Porträt von August Schmidt, dem Kontrolleur der Staatsschuldenkasse, und rechts befindet sich der Jurist, Musiker und Komponist Alfred Julius Becher. Fragmente aus der Gründungsurkunde der Wiener Philharmoniker bedecken die Oberfläche dieser Münzseite, deren Besonderheit allerdings das mit Goldfarbe bedruckte Logo ist.

 

Die andere Seite zeigt einen Ausschnitt aus Max Oppenheimers Gemälde „Die Philharmoniker“, der sich auf die Streicher des Orchesters konzentriert. 30.000 Stück werden davon ab 18. Jänner 2017 ausgegeben. Als limitiertes Jubiläumspackage kann man die 20-Euro-Silbermünze auch in Kombination mit einer Unze „Wiener Philharmoniker“ in Silber unter dem Namen „Duett in Silber“ erwerben.