Amerikas Küchenchefs kochen auf

Das US-Team mit Thomas Keller beim Feinern des ersten Platzes beim Bocuse d'Or.

Kreation aus dem Eleven Madison Park in New York.

Bisher galt es als gesichert: In New York kann man so gut essen wie fast nirgendwo auf der Welt, allerdings nur in einer Handvoll Restaurants. Dann kam noch ein wenig Kalifornien, etwas Chicago und das war es dann auch. Die Ikonen der amerikanischen Esskultur waren „French Laundry“ im Napa Valley oder „Le Bernardin“ in New York, wo der Österreicher Aldo Sohm als Sommelier zu Ruhm und Anerkennung gelangt ist.

 

Doch nicht nur, dass die Spitze breiter wird, sie wird auch spitzer, will heißen: Amerikas Köche machen immer mehr international  von sich reden. Gewinnen Kochwettbewerbe. Und werden auf Festivals herumgereicht. Wie gerade eben ...

 

Daniel Humm („Eleven Madison Park“ in New York) ist gerade zu Gast beim St. Moritz Gourmet-Festival, das den amerikanischen Köchen gewidmet ist. Die von ihm präsentierten Menüs sind seit langem bis auf den letzten Teller ausgebucht.

 

Der gebürtige Schweizer Humm steht an der Spitze der amerikanischen Köche im Ranking der „50 Best Restaurants“. Er betreibt mittlerweile einen zweiten Betrieb in New York, „NoMad“, der ebenfalls zu den Besten der Stadt gezählt werden darf.

 

Thomas Keller vom „French Laundry“, der in New York mit dem „Per Se“ ebenfalls ein Top-Restaurant betreibt, baut das Urlokal in Napa Valley gerade um. Er war im US-Team rund um den Gewinner des „Bocuse d’Or“ in Lyon, dem Amerikaner Mathew Peters, der im „Per Se“ arbeitet.

 

www.stmoritz-gourmetfestival.ch

 

http://www.bocusedor.com


Text: Alexander Rabl