Bûche de Noël

17/12/2020

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Sie gilt als wohl eines der traditionellsten Gerichte und rundet in Frankreich den Heiligen Abend gekonnt ab. Die Rede ist von der Bûche de Noël – einem Dessert, welches besonders gerne zur Weihnachtszeit zubereitet wird.



Die Geschichte


Aus der Tradition mehrerer Länder Europas zu Weihnachten ein Weihnachtsscheit im Kamin zu verbrennen, entstand dieses köstliche Dessert schlussendlich in Frankreich, denn dieses ähnelt dem Stamm einer Borke. Erstmals erwähnt wurde die Bûche de Noël bereits 1879. Der genaue Ursprung der süßen Spezialität lässt sich nicht eindeutig zurückführen, jedoch wird vermutet, dass das Gebäck aus Lyon im Süden Frankreichs stammt.



Ein Baumstamm zum Vernaschen


Das Aussehen der Bûche de Noël gleicht keiner anderen Süßspeise und ist wohl recht ungewöhnlich. Das Gebäck macht seinem Namen alle Ehre und ähnelt tatsächlich einem Baumstamm. Unter einer mit Staubzucker angezuckerten Kuvertürehülle verbirgt sich eine luftige Biskuitroulade mit einer Buttercreme aus Schokolade. Das französische Gebäck wird oftmals mit Gewürzen oder Früchten verfeinert. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auch die Buttercreme kann abgeändert werden. Besonders gerne wird die Bûche de Noël mit einer Mokkacreme gefüllt.


Falls Sie noch keine Idee für ein Dessert zu Heilig Abend haben, versuchen Sie es doch einmal mit dieser französischen Köstlichkeit. 



Das Rezept


Schokoladen Buttercreme


-         250 g weiche Butter

-         80 g Zucker

-         50 g Zartbitter Kuvertüre

-         500 ml Milch

-         1 Päckchen Schokolade Puddingpulver


Einen Pudding aus dem Pulver, dem Zucker sowie der Milch kochen. Dann vom Herd nehmen und die gehackte Kuvertüre unterheben, bis sie geschmolzen ist. Der Pudding muss nun vollends auskühlen. Sobald die Masse Zimmertemperatur erreicht hat kann löffelweise die weiche Butter mithilfe eines Mixers eingearbeitet werden. Sobald eine homogene Masse entstanden ist, kann diese gekühlt werden.



Biskuitteig


-         5 Eier

-         200 g Weizenmehl

-         80 g Zucker

-         1 Päckchen Vanillezucker

-         2 TL Backpulver


Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun werden die Eier getrennt. Das Eigelb gemeinsam mit dem Zucker sowie dem Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend wird das Eiweiß steif geschlagen. Nun wird das Mehl mit dem Backpulver vermengt und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Eigelbmasse gezogen. Eine Prise Salz verfeinert den Geschmack. Die luftige Masse kann anschließend gleichmäßig auf das Backblech gestrichen werden und kommt für ca. 10 – 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Nach dem Backen wird der Teig auf ein mit Zucker bestreutes feuchtes Geschirrtuch gestürzt und das Backpapier vorsichtig abgezogen. Nun wird der Teig mit dem Geschirrtuch eingerollt und darf auskühlen. Dies verhindert ein Brechen der Rolle, da sie frisch aus dem Ofen noch gut formbar ist.



Befüllen


Die Biskuitrolle vorsichtig ausrollen und gleichmäßig mit der Buttercreme bestreich. Hierbei sollten zwei Zentimeter einer breiten Seite frei bleiben. Anschließend den Teig eng von der bestrichenen breiten Seite einrollen. Nun wird die Biskuitroulade für 2 Stunden kaltgestellt.



Verzieren


-         200 g Zartbitter Kuvertüre

-         Staubzucker


Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und mit anschließend die kalte Roulade damit bestreichen. Sobald die Schokolade gehärtet ist, kann die Bûche de Noël mit Staubzucker bestreut und verzehrt werden.