Benjamin Parth ist Gault&Millau Koch des Jahres 2019

Unter Genießern ist Benjamin Parth schon längst kein Unbekannter mehr, mischt er doch seit Jahren an der Spitze der österreichischen Kochgrößen eindrucksvoll mit. „Jeden Tag besser werden“ war von Anfang an das Credo, mit dem es ihm schnell gelang, zur kulinarischen Elite Österreichs aufzuschließen. Kritiker bezeichnen ihn als „Meister der Suppen und Saucen“. Angetrieben von seiner Leidenschaft für perfekte Produkte und mutige Kreationen überzeugt er durch eine puristische und klare Linie mit hoher Geschmacksdichte.

Karl Hohenlohe, Reinhard Hanusch, Benjamin Parth, Martina Hohenlohe, Laudator Christian Seiler.
(c) Gault&Millau / APA-Fotoservice / Lechner
 
BEGEHRTE AUSZEICHNUNG
Der „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist die begehrteste Auszeichnung in der heimischen Gastronomiebranche. Der Preis wurde heuer zum 36. Mal verliehen. Lohberger Heiz & Küchengeräte Technologie GmbH unterstützt diese Auszeichnung. Das Unternehmen steht für innovative und hochwertige Großküchenkonzepte und ist in Österreich Marktführer.


Über den begehrten Titel „Koch des Jahres“ sagt Benjamin Parth: Diese Auszeichnung ist zweifelsohne das Highlight meiner bisherigen Karriere. ‚Koch des Jahres‘ ist eine einmalige Auszeichnung und für mich und mein Team eine phänomenale Bestätigung. An dieser Stelle gilt es vor allem, danke zu sagen, in erster Linie unseren Gästen, die unsere Entwicklung – Haube für Haube – miterlebt und ermöglicht haben. Als begeisterter Snowboarder liegt für mich ein Vergleich nahe: Jeder Sportler will bei Olympia nicht nur dabei sein, sondern ganz oben stehen. Von daher ist diese Auszeichnung gewissermaßen ein Etappensieg auf dem Weg zu unserem weiteren großen Ziel: der vierten Haube.

Sarah Falch, Benjamin Parth, Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, Martina & Karl Hohenlohe
(c) Gault&Millau / APA-Fotoservice / Lechner


Martina und Karl Hohenlohe, Herausgeber des Guide Gault&Millau über das Ausnahmetalent: „Man kann das Nirgendwo zum Programm machen. Ischgl hat das geschafft. Im hintersten Winkel Tirols hat sich hier ein höchst erfolgreicher Skitourismus entwickelt, wo sich Après-Ski-Jünger offenbar ebenso wohlfühlen wie anspruchsvolle Gourmets. An keinem anderen Platz zählen wir so viele Hauben in Relation zur Größe des Ortes. Bravo. An der Spitze stehen einige namhafte Köche, einen möchten wir heuer aber besonders hervorheben: Benjamin Parth. Ein Ausnahmetalent, das nach einer Plattitüde schreit: Stille Wasser sind tief. Und wie. Jedes Gericht perfekt komponiert und messerscharf exekutiert. Meistens überraschend, manchmal edgy, immer seiner Linie treu. So sieht ein Koch des Jahres aus. Wir gratulieren.

Benjamin Parths Signature Dish: Seesaibling mit Erdäpfelpüree und Enzianschaum.
(c) Gault&Millau / APA-Fotoservice / Lechner
 
Lohberger Heiz & Küchengeräte Technologie GmbH gratuliert Benjamin Parth sehr herzlich zur Auszeichnung „Koch des Jahres 2019“: „Lohberger und die Familie Parth pflegen schon seit über 10 Jahren eine gute Zusammenarbeit. Daher haben wir auch den tollen Weg von Benjamin Parth mitverfolgt. Wir gratulieren herzlichst zu dieser Auszeichnung. Benjamin zeigt auch stellvertretend das hohe Niveau der jungen Generation an Küchenchefs in Österreich.
 
DER AUSGEZEICHNETE KOCH – Daten und Fakten
Benjamin Parth wurde 1988 in Zams / Tirol geboren. Seine berufliche Laufbahn begann bei Spitzenkoch Heinz Winkler in Aschau (Deutschland) und führte ihn im Laufe der Jahre hinaus in die Welt, um in zahlreichen Top-Betrieben zu lernen. Stationen bei Santi Santamaria in Spanien, Marc Haeberlin in Frankreich und Sven Elverfeld in Wolfsburg waren prägend für Parths Küchenlinie und weckten seine Leidenschaft für das Beste aus dem Meer. Seit zehn Jahren ist er als Küchenchef im Gourmetrestaurant Stüva tätig, wo er im Alter von 19 Jahren zum damals jüngsten Haubenkoch Österreichs gekürt wurde.
 
2004 - 2006       Lehre in der Residenz Heinz Winkler (Aschau, Deutschland)
seit 2008           Küchenchef im Restaurant Stüva, Ischgl
2009                  Erste Gault&Millau-Haube und Auszeichnung „Jüngster Haubenkoch Österreichs“
2015                  Dritte Gault&Millau-Haube mit 17 Punkten
Aktuell               Drei Gault&Millau-Hauben mit 18 Punkten


Anstoßen in der Gondel, (c) Gault&Millau / APA-Fotoservice / Lechner