Bieder & Maier als neue Wiener Kaffeemarke

Eine Giraffe auf Kaffeehausspaziergang durch Wien.


Wien und Kaffeehaus. Ein Konnex, den wir hier nicht ausführlich betonen müssen. Sogar die UNESCO hat sich beim Thema Weltkulturerbe bereits als von dieser Tradition beeindruckt erwiesen. Mit der Topqualität des Wiener Kaffees hatte das nicht immer unbedingt zu tun. Die gibt es nämlich erst seit Neuestem, seit sich einige kleine Unternehmen darum verdient machen.

 

Neu hinzugekommen ist vor kurzem eine Marke, die wir Valentin Siglreithmaier aka „Maier“. Sie trägt den Namen „Bieder & Maier“ und entstand in einer Kooperation mit dem Werbeunternehmer Rudi Kobza und Nikolaus Pelinka.

 

Erklärtes Ziel: Kaffee aus Wien als Produkt von mittelfristig auch internationaler Relevanz. Das Ding sieht schon einmal verteufelt gut aus. Aus Großbritannien kommt das Packaging Design und es wirkt ziemlich weltgewandt und hochwertig. Da ist eine Giraffe mit einem Reiter zu sehen. Sie soll an die Mitte des 19. Jahrhunderts, die Blüte der Repression einerseits, aber auch die des Biedermeiers erinnern. Damals sah man in Wien zum ersten Mal eine lebende Giraffe, staunte und begriff sich mit einem Mal als Zentrum von Trends und Moden. In den Kaffeehäusern der Stadt wurde Kaffee „à la Giraffe“ serviert.

 

Wer diese Story nicht kennt, wird den Namen des neuen Kaffees einfach zur Kenntnis nehmen und sein Aroma würdigen. Dabei hat man die Wahl aus sechs Blends. Handverlesene Rohstoffe aus bekannten Anbaugebieten sind obligatorisch. Am interessantesten ist die neue Kaffeemarke naturgemäß nicht als Melange, sondern pur genossen, als Espresso oder kleiner Schwarzer.

 

 www.biedermaier.com


Text: Alexander Rabl