Blue Mustard ändert das Konzept


Sieht so Streetfood aus? Dann wird es Gerichte wie diese im Blue Mustard ab Mai nicht mehr geben.

  

Vahe Hovaguimian, Begründer Besitzer des im vorigen Sommer eröffneten Blue Mustard wollte vieles auf einmal: Ein bisschen Bar, ein bisschen Chic, Fine Dining und Musik. Ach ja, Street Food sollte es auch noch geben. In Wien freute man sich über den gastronomischen Unternehmergeist, welcher der Innenstadt ein neues und aufregendes Lokal schenken wollte. 


Er engagierte den Koch Alexander Mayer. Der fügte ruckzuck eine Kochmannschaft zusammen und startete. Wie die Kritiken in allen Wiener Zeitungen und darüber hinaus bemerkten, mit gutem Erfolg. Die Tester des Gault Millau vergaben im Herbst drei Monate nach dem Aufsperren des Lokals 16/20.

 

Beim Casting des Service hatte Vahe Hovaguimian weniger Fortune. Da musste oft nachgebessert werden. Mit Marcel Altmann schien vor kurzem auch ein fähiger Serviceleiter beziehungsweise Weinexperte gefunden zu sein. Die Mannschaft stand also nach einem halben Jahr komplett. Die Weinkarte war hochgerüstet worden. Alles gut.

 

Doch vorige Woche erreichte uns die Nachricht vom Schluss des so genannten Fine-Dining-Konzeptes im Blue Mustard. Das Lokal will sich mehr auf Bar, Musik und einfache, günstige Speisen (Tapas, Street Food) konzentrieren.

 

Weil Mayer und sein Team wenig mit diesem Konzept anfangen können, verlassen sie mit Ende Mai das Lokal. Der Servicechef geht gleich mit. Die Stammgäste nehmen es mit Bedauern zur Kenntnis. Bis Ende Mai haben sie noch Gelegenheit. 


http://bluemustard.at


Text: Alexander Rabl