Essen

Brot – Der Film


Der Dokumentarfilm von Harald Friedl erzählt von der traditionellen Kunst des Brotbackens und von moderner Technologie in Konzernen, die Industriebrot Aroma und Geschmack verleihen wollen. Der Zuseher erhält Einblicke in die Prozesse und Hintergründe der Broterzeugung aus unterschiedlichen Perspektiven und wird in die faszinierende Welt eines Lebensmittels entführt, das durch die Einfachheit seiner Zutaten überzeugt.

 

Brot weckt Erinnerungen, ist Grundnahrungsmittel und besitzt einen besonders hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Heute ist es ebenso Handwerksbrot, Zutat für ein Gourmet-Menü, hat aber gleichzeitig als Cocktail aus Backmischungen einen negativen Beigeschmack. Die Dokumentation zeigt Bio-Bäcker, maschinell produzierte Aufbackware und Enzyme. Es wird klar, dass Politik und Wissenschaft einen essentiellen Einfluss auf die Entwicklung und Qualität von Brot haben. Der Konsument hat das letzte Wort bei der Kaufentscheidung. Die Tendenz geht in die richtige Richtung: Weg von Zusatzstoffen, Täuschung und Brot als Billigprodukt, hin zu mehr Qualität, Komplexität und Genuss.


 

Die ProtagonistInnen:





Frankreich – Christophe Vasseur in seiner Bäckerei „Du Pain et des Idées“








Frankreich – Apollonia Poilâne









Weinviertel – Bäckerei Öfferl









Deutschland – Harry-Brot mit Geschäftsführer Hans-Jochen Holthausen








Belgien – Puratos Gruppe (Backmittelhersteller)




 

 

Produzent Harald Friedl war es vor allem wichtig, Insider zu finden, die einen Einblick in ihre Denkweisen und Abläufe gewähren – unterschiedliche Charaktere aus verschiedenen Ländern. Einerseits Handwerksbäckereien, andererseits industrielle Betriebe. Es sollte darum gehen, Menschen dazu einzuladen, die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Kino-Besucher sind dazu aufgefordert, sich ihr eigene Meinung zu bilden.

 

 

Wir können Harald Friedl mit Überzeugung beipflichten, wenn er sagt: „Gesundes Brot schmeckt besser“.

 

 







Über den Film:

„Brot“

Kinostart: 21. Februar 2020

Länge: 94 Minuten

Österreich/Deutschland








Fotos: (c) Navigator Film