Brot wie vom Profi - wir backen!

Wir befinden uns gerade in sehr turbulenten Zeiten. Da ist es umso wichtiger, die Nerven etwas zu beruhigen, und wie geht das denn besser als mit frischem Brot? Dadurch, dass wir wieder mehr Zeit daheim verbringen (müssen), bietet es sich doch quasi an, sich mal selbst im Brotbacken zu versuchen! 



Neulich gab es schon einige Infos zum Thema Sauerteig, nun geht’s aber erst richtig los!

Wir haben uns Tipps von den Profis geholt und haben unter Anleitung und mit Zutaten von den Bäckereien „Joseph Brot“ und „Öfferl“ gebacken! Und eins sei gleich gesagt: Obwohl wir jeweils die doppelte Menge gebacken haben, war das Brot schneller wieder weg als man „Sauerteig“ sagen kann.


Bei beiden Bäckereien gibt es bekanntlich ja herrliches Brot und allerhand andere Köstlichkeiten – aber auch Zutaten wie das passende Bio-Mehl und Sauerteig im Glas zum selber backen, sowie Anleitungen zu den „Signature“-Broten. Obs selbstgemacht an das Produkt der Profis rankommt?


Das Roggensauerteigbrot nach der Joseph-Methode braucht inklusive der Reifezeiten insgesamt etwa 24 Stunden, Öfferls „Madame Crousto“ kommt ungefähr auf 36 Stunden, also 1 ½ Tage. Wie wir aber ja schon im letzten Artikel geklärt haben, hört sich das zeitintensiver an, als es ist: Der Teig arbeitet viel von allein. Sie müssen zwar daran denken, wann der Teig weiterverarbeitet werden muss, aber das kostet dann nur wenige Minuten. Etwas übersichtlicher ist dies bei der Joseph-Methode: hier wird in einem regelmäßigen 12-Stunden-Rhythmus gearbeitet und in der Anleitung findet sich eine praktische Einteilung. 


Öfferls „Madame Crousto“ besteht im Prinzip nur aus Sauerteig, Roggen- und Weizenmehl, Wasser und Salz. Beim Joseph Brot kommt noch Germ (Hefe) dazu. Interessant fanden wir die unterschiedliche Konsistenz der Sauerteige im Glas: Der von Öfferl ist flüssiger und auch etwas leichter zu verarbeiten.


Die Methodik ist prinzipiell ähnlich, die groben Unterschiede haben wir hier für Sie festgehalten. Rezepte sind eben verschieden – wir fanden beide Ergebnisse fantastisch.



Fazit: Beide Varianten haben wunderbar funktioniert - das Backen macht Spaß und es gibt kein schöneres Gefühl, als den selbstgebackenen Laib stolz seiner Familie zu präsentieren. Das frische Brot wird aber leider auch sehr schnell weggenascht...Öfferl´s wie die Joseph Methode liefern köstliche Ergebnisse - uns hat die Joseph Methode ein kleines bisschen besser gefallen, weil der Prozess regelmäßiger vonstatten geht und das Brot ein bisschen knuspriger wird. Aber das sollte jeder für sich probieren - wir sind begeistert. 


Die „Brotbacksets“ und viele weitere Köstlichkeiten, die Sie probieren müssen, gibt’s in den verschiedenen Filialen von Öfferl und Joseph Brot. Die Währinger Straße im 18. Bezirk wurde um einiges bereichert, denn sowohl Öfferl als auch Joseph Brot haben hier vor kurzem je einen neuen Standort in der Nähe des Kutschkermarktes eröffnet! Vorbeischauen lohnt sich – kosten Sie unbedingt auch den hausgerösteten Kaffee beider Bäckereien. 


Von Öfferl gibt es weitere Neuigkeiten: Die Pop-up Bäckerei auf der Mariahilfer Straße ist zurück! Ursprünglich war diese gerade im Umbau: „Durch die neuen Covid-Maßnahmen mussten wir unser Bistro in der Wollzeile schließen, was auch eine Kündigung der MitarbeiterInnen mit sich gebracht hätte. Um das zu vermeiden, haben wir kurzer Hand entschlossen, die Umbauarbeiten zu pausieren“ so Georg Öfferl über die Pop-Up Filiale. 


Impressionen: "Joseph-Methode"


Impressionen: Öfferls "Madame Crousto"