Das beste steirische Kürbiskernöl 2018

Am 07. Mai 2018 versammelte sich eine prominente Fachjury sowie kompetente Vertreter der Fachpresse zur Verkostung im Restaurant Steirereck der Familie Reitbauer in Wien. Zwanzig unterschiedliche Kernöle – im Voraus von einer strengen Jury aus 514 eingereichten Ölen ausgewählt – wurden im direkten Vergleich anhand der Bewertungskriterien Farbe, Viskosität, Reintönigkeit, Frische und der spezifischen Röstnote beurteilt.


Das EU-herkunftsgeschützte Produkt, das ausgezeichnete heimische Rohstoffe und Tradition vereint, wurde heuer zum 13. Mal von einer Fachjury, bestehend aus den besten Köchen Österreichs, darunter Rudolf Obauer, Konstantin Filippou, Thomas Dorfer, Andreas Döllerer, Max Stiegl, Hubert Wallner, Theresia Palmetzhofer, Hausherrin Birgit Reitbauer und Gault&Millau Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe, verkostet.

v. l. n. r.: Andreas Döllerer, Barbara Eselböck, Thomas Dorfer. (c) Philipp Hutter

Für Konstantin Filippou ist Kürbiskernöl ein essentieller Bestandteil in der Küche. „Ich wünsche mir jeden zweiten Tag von meinen Mitarbeitern einen Kernölsalat. Wichtig ist, dass es fruchtig schmeckt und nicht verwässert ist. Bei der heurigen Verkostung gibt es viele tolle Öle, die auch in meiner Küche Platz finden würden“, so der Haubenkoch.
 
Auch für Max Stiegl vom Gut Purbach ist das grüne Gold aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. „Ich mag Kernöl sehr gerne, vor allem immer lieber als Nachspeise. Wir montieren es auch öfter für Saucen oder verwenden es klassisch zu verschiedenen Salaten. Auch zu Innereien passt es gut – zum Beispiel einfach ein paar Tropfen über die Leber geben“, verrät er. Am liebsten isst er Kürbiskernöl aber puristisch und eiskalt mit gutem Brot.
 
Sorgen, dass man die grünen Flecken nicht mehr aus der Kleidung bekommt, muss man zum Glück keine haben. Birgit Reitbauers Tipp: „Einfach eine Viertel- bis halbe Stunde in die Sonne legen“, dann sollten die Flecken verschwunden sein.

v. l. n. r.: Karl Hohenlohe, Birgit Reitbauer, Martina Hohenlohe, Heinz Reitbauer. (c) Philipp Hutter
 
Die Gewinner
Gault&Millau prämierte als bestes Steirisches Kernöl das grüne Gold der
Ölmühle Kiendler aus St. Georgen a. d. Stiefing.
Den zweiten Platz belegte das Öl von Monika Raidl aus Ottendorf.
Auf Platz drei schaffte es das Öl „Steirerkraft“ von Estyria Naturprodukte aus St. Ruprecht.
 

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erzeugt die Familie Kiendler bereits ihr köstliches steirisches Kürbiskernöl. Diese über 100-jährige Erfahrung ist der Grund für die Vielzahl an Prämierungen, die diese Kernöl-Produkte schon verzeichnen können – darunter nun auch schon zum elften Mal das Prädikat von Gault&Millau.