Das Handbuch zum Mangalitza-Schwein



Wie man dazu kommt, ausgerechnet Mangalitza-Schweine zu züchten? Man wünscht sich als Hochzeitsgeschenk einfach zwei Schweine. So war es jedenfalls bei Isabell und Christoph Wiesner von der „Arche de Wiskentale“, die sich heute ein Leben ohne ihre Zucht nicht mehr vorstellen können. 


Und wie ergibt es sich dann, ein Buch über diese Rasse auf den Markt zu bringen? Man macht die Bekanntschaft mit einem genussaffinen Journalisten und Fotografen. In diesem Fall war es Jürgen Schmücking, den die Familie Wiesner und ihre Schweine nicht mehr losließen. Dieser Speck, dieser Lardo und auch alles andere vom Mangalitza-Schwein hatten sein Interesse geweckt. 


Vor 3 bis 5 Jahren (wie lange es wirklich her ist, darüber sind sich die Wiesners und Schmücking noch immer nicht ganz einig) wurde also die Idee dieses Buches geboren, das sich von vorne bis hinten – also quasi wirklich von Nose to Tail – nur mit dieser alten Rasse beschäftigt.


Authentische Rezepte

Ein Kochbuch im klassischen Sinne ist „A fette Sau“ sicherlich nicht, beschäftigen sich die ersten Kapitel mit allem rund um das lebendige Tier: von der Fütterung, über die Haltung bis hin zur Schlachtung. Natürlich kommen auch authentische Rezepte nicht zu kurz. Hier liegt der Fokus darauf, den Lesern zu zeigen, dass ein Schwein aus mehr besteht als nur Kotelett oder Haxe. 

Das Rezept für Milzschitten ist fantastisch, wer sich noch ein bisschen mehr Arbeit machen will, kann sich am Mangalitza-Leberkäse-Machen versuchen oder mit Schmerteig, der zum Blätterteig gemacht wird, sogar Mangalitza-Mehlspeisen wie Spagatkrapfen oder Schmerschaumrollen backen. Die Möglichkeiten sind also fast nicht enden wollend.


Jürgen Schmücking

A fette Sau

Mangalitza-Schweine. Zucht und Geschichte, Fleisch und Gerichte. 

€ 29,90

GUSTO Edition, November 2016


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