Das ist der beste Faschingskrapfen






Auch in der Jury gehen die Meinungen auseinander: für die einen muss der perfekte Krapfen eine dunkle, leicht knusprige Kruste haben, andere mögen die berühmte Mehlspeise aus Germteig lieber heller. Einer Sache sind sich jedoch alle sicher: wichtig ist, dass der Faschingskrapfen innen luftig und flaumig, die Marmelade fruchtig und nicht zu süß ist.

Gemeinsam mit den Haubenköchen Roland Huber (Le Ciel by Toni Mörwald) und Peter Zinter (Heunisch & Erben) und dem KURIER testete die Gault&Millau Redaktion 16 Krapfen – von Traditionsbäckereien bis zu gängigen Supermärkten.

 

In der Blindverkostung, bei der neben Form und Kragen natürlich vor allem auf den Geschmack von Teig und Marmelade Wert gelegt wurde, ging der Faschingskrapfen von Ströck dicht hinter den Krapfen von Felber und Heiner als Sieger hervor. Die Produkte aus Supermärkten wie Hofer, Lidl, Billa und Merkur finden sich auf den hinteren Plätzen des Rankings.

 

Generell lässt sich sagen, dass es geschmacklich bereits beim ersten Bissen einen großen Unterschied macht, in welchem Fett der Krapfen gebacken wurde. Die ursprünglichste Variante – nämlich die mit Schmalz – kommt in den heutigen Zeiten kaum noch zum Einsatz. Wahrscheinlich mit ein Grund, warum diese Krapfen für unseren Gaumen etwas befremdlich schmecken. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, so ist das Ergebnis unseres diesjährigen Krapfentests mehr als kleiner Anhaltspunkt zu sehen.

 

Das Ergebnis des Rankings:

 

1. Ströck

2. Felber

3. Heiner

4. Groissböck

5. Demel

6. Felzl

7. Aida

8. Oberlaa

9. Gragger

10. Szihn

11. Billa

12. Der Mann

13. Hofer

14. Merkur

15. Lidl

16. Spar