Das kulinarische Erbe und was die Zukunft bringt


Hubert Wallner, Paul Ivic, Heinz Reitbauer, Thomas Dorfer, Max Stiegl, Josef Floh, Klaus Buttenhauser, Josef Steffner, Richard Rauch, Gerhard Fuchs, Philipp Rachinger vom Koch.Campus. (Nicht im Bild: Alois Gasser, Präsident der österreichischen Gastronomie und Martin Sieberer aus Ischgl.) 


Gericht mit Flusskrebsen von Thomas Dorfer 



Finale mit Palatschinken von Heinz Reitbauer



Präsentation der Charta für das neue gastronomische Österreich im Wiener Steirereck


Prächtiges Wetter, prächtige Stimmung, ein Hauch von einem epochalen Ereignis schwebte über dem Wien-Fluss im Wiener Stadtpark, wo am vergangenen Wochenende das Wiener Genussfestival stattfand. Im Steirereck hatte sich der Koch.Campus versammelt, ein loser Verbund der besten und wichtigsten Chefs Österreichs, koordiniert von Klaus Buttenhauser. Der Job: Kochen, reden, kochen.


Der Anlass war ein kulinarischer, ging es doch um die Unterzeichnung der Charta für die neue Österreichische Gastronomie (nach dem Vorbild Dänemarks), die vom Koch.Campus gemeinsam mit dem Verein „Kulinarisches Erbe“ und den Ministerien für Wirtschaft und Landwirtschaft erstellt wurde. Viele Schreiber haben an der zehnpünktigen Charta mitgewirkt aber die Essenz ist klar.


Es ist eine Bekenntnis zur Tradition der österreichischen Gastronomie und eine Würdigung ihrer Relevanz als Teil der heimischen Kultur und als wirtschaftlicher Faktor.


Letzterer bezieht sich nicht nur auf den Tourismus, sondern auch auf die Lieferanten der guten und sehr guten Restaurants, vom Bauern zum Gärtner, vom Tischler zum Schneider. Geht es der Gastwirtschaft gut, geht es vielen gut.


Man freute sich aber auch darüber, dass die Österreich Werbung Marktforschung gemacht hat. Erkenntnis: Ein Viertel der Österreich-Besucher kommen wegen des Essens.


Gekocht wurde dann im Steirereck auch. Die Besten der Besten gaben Teller für Teller Einblicke in ihr Können und somit Statements zum Stand der Gastronomie des Landes. Wiener Schnitzel gab es nicht. Dafür Stierhoden und am Ende Palatschinken. Und keinen Muckser einer Beschwerde.





Text: Alexander Rabl