Essen

Das Obst ist reif!

Pfirsiche und Zwetschken sind bereits geerntet, vernascht und eingekocht worden. Jetzt haben auch Äpfel und Birnen sowie Preiselbeeren und dunkle Holunderbeeren Hochsaison. Die Früchte sind bereit für die Ernte.


Während die Beeren nach der Ernte möglichst zeitnah verzehrt oder verarbeitet werden sollten, kann Kernobst auch den ganzen Winter über gut gelagert werden. Dunkle und kühle Orte eignen sich perfekt für das eine optimale Lagerung von Äpfeln und Birnen. Doch nicht nur dem Standort sollte Beachtung geschenkt werden. Das Obst sollte keine Druckstellen aufweisen, da es sonst zu ausbreitender Fäulnis kommen kann. Es eignet sich daher Fallobst direkt zu verarbeiten und nur frisch Gepflücktes zu lagern.



Wohin mit dem ganzen Obst?

Schon die Menge eines einzigen Apfelbaumes kann beachtlich sein. Oftmals weiß man gar nicht wohin damit oder wie man es verarbeiten soll. Meistens werden Äpfel und Birnen jedoch eingekocht. Mus, Marmelade und Gelees werden hergestellt. Es gibt jedoch auch viele andere Möglichkeiten. Eine Alternative, die nicht nur schmeckt, sondern auch sehr beliebt ist, ist Dörrobst. Getrocknete Apfelringe eignen sich nicht nur als Snack, sondern auch schön verpackt als Mitbringsel für herbstliche Kaffeekränzchen. Auch selbstgepressten Saft kann man ganz einfach aus dem Kernobst herstellen.


Bei der Verarbeitung von Beeren fehlt es oft an Einfallsreichtum und so werden diese zu Marmeladen, Chutneys oder Sirup verarbeitet. Probieren Sie es einmal mit etwas Neuem und setzen Sie einen fruchtigen Beerenessig an. Dieser eignet sich für herrliche Wildsaucen passend zur herbstlichen Jahreszeit und in wärmeren Monaten für frische Salate.


Text: Kathrin Biffl