Das war der "Feinschmecker des Jahres 2018"


Martina & Karl Hohenlohe mit Wilhelm Klinger.


Anstoßen mit Bründlmayer Extra Brut.


Karl & Martina Hohenlohe mit Wilhelm Klinger und dessen Mutter Hedwig Klinger.


Gesangseinlage von Wilhelm Klinger.


Wilhelm Klinger & Laudatorin Dorli Muhr.


Dorli Muhr, Wilhelm Klinger, Martina & Karl Hohenlohe.


Fotos: (c) Frederick Nilsson



9. Juni 2017


Gault&Millau, Fini's Feinstes und Naber Kaffee küren den "Feinschmecker des Jahres 2018"

 

Der Titel wurde an den Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing

Mag. Wilhelm Klinger

verliehen.

 

Unter der Patronanz von Fini's Feinstes sowie Café & Co verlieh GaultMillau gestern zum 31. Mal die Auszeichnung "Feinschmecker des Jahres".

 

Von klein auf kulinarisch geprägt

Seine erste Lieblingsspeise waren heiße Erdäpfel mit Butter, die seine Mutter an manch kalten Abenden zum Dinner servierte. Als Sohn einer Gastwirts-Familie wurde Wilhelm Klinger bereits früh für die Qualität einfachster Produkte sensibilisiert. Schon in jungen Jahren ein Feinschmecker, der sich vor Austern, Schnecken und dergleichen nicht fürchtete, prägte ihn der Schüleraustausch in Paris, bei dem er das französische Essenszeremoniell (Aperitif im Salon, dann mindestens drei Gänge) kennen- und schätzen lernte. Trotzdem sind ihm die Familienrezepte seiner Mutter, die er aufschrieb und 2015 als Kochbuch veröffentlichte, heilig. Von ihrer Kardinalschnitte konnte man sich bei der Feier im Vier-Hauben-Restaurant Steirereck selbst überzeugen, das Kochbuch „Hedi Klingers Familienküche“ gab es an dem Abend für die Gäste als exklusives Give-Away.

 

Nach dem Weinskandal im Jahre 1985 war es auch Wilhelm Klinger zu verdanken, dass österreichischer Wein wieder den Stellenwert einnimmt, der ihm eigentlich gebührt und heute in vielen internationalen Top-Lokalen ausgeschenkt wird.

 

Die Auszeichnung "Feinschmecker des Jahres" wird Jahr für Jahr für besondere Verdienste um Österreichs Kultur in Küche und Keller vergeben. Die Wahl fiel den Herausgebern des GaultMillau, Martina und Karl Hohenlohe, in diesem Jahr nicht schwer: „Wir kennen Willi Klinger schon seit vielen Jahren als kompromisslosen Qualitätsfanatiker, bei Wein und Essen gibt es für ihn keinen Plan B. Mit Zielstrebigkeit, Kompetenz, einem ausgedehnten Netzwerk und vor allem seiner unerschütterlichen Energie hat er wesentlich zur Entwicklung der österreichischen Weinkultur beigetragen. Ein mehr als würdiger Preisträger.“

 

Unter den Gästen des Gala-Abends im Wiener Steirereck im Stadtpark waren die langjährige Weggefährtin des Preisträgers, Geschäftsführerin der Agentur Wine&Partners und Laudatorin Dorli Muhr, Dr. Christian und Rotraut Konrad, Good Mills Österreich CEO Peter Stallberger, der neue Café+Co-Geschäftsführer Fritz Kaltenegger, Genetiker Markus Hengstschläger, der italienische Starwinzer Angelo Gaja, Brandstätter Verlag Geschäftsführer Nikolaus Brandstätter und Ja! Natürlich Chefin Martina Hörmer.

 

Der Abend begann schon hochkarätig, als man mit Bründlmayer Extra Brut auf den Ausgezeichneten anstieß. Vier-Haubenkoch Heinz Reitbauer verwöhnte die Gäste des Abends mit einem Spezial-Menü, das aus kulinarischen Erinnerungen Wilhelm Klingers bestand, darunter Attersee Hecht mit wildem Lattich, Gänseleber Cox-Orange und Rehragout mit Schrot, Grünspargel und Schwarznessel.

 

Dazu brachten die von Wilhelm Klinger eingeladenen Winzer Polz, Salomon Undhof, Stift Göttweig, Domäne Wachau, Hirtzberger, Muhr Van der Niepoort, Gaja, Heinrich und Kracher exklusive Weine mit. Als Digestif reichte man Cognac und Gin von Bonsalpo.

 

Eine kurze Übersicht der „Feinschmecker des Jahres“ der letzten Jahre:

 

2017 Florian Scheuba, Kabarettist

2015 Bernhard Paul, Zirkusdirektor

2014 Heinz Marecek, Schauspieler

2012 Erwin Steinhauer, Schauspieler

2011 Sarah Wiener, Gastronomin und Moderatorin

2010 Dominique Meyer, Staatsoperndirektor

2009 Dr. Michael Häupl, Wiens Bürgermeister

2008 Hanno und Irmi Soravia, Bauunternehmer

2007 Hans-Peter Haselsteiner, Unternehmer

2006 Peter Simonischek, Schauspieler

 

Wir danken Fini's Feinstes und Naber Kaffee für ihre Unterstützung.