Der Gault&Millau 2016 ist da!


Mittwoch Abend wurde die 37. Ausgabe des Guide Gault & Millau im Wiener Dorotheum präsentiert. Zahlreiche Pressevertreter sowie VIPs aus Gastronomie, Kultur und Wirtschaft warteten mit Spannung auf die Ergebnisse der neuen Edition.

"Wir waren heuer besonders viel unterwegs, auch im Ausland. Nach zahlreichen Reisen – von London und Berlin über Paris und San Sebastian nach Menton und Antwerpen – kommen wir nach Hause mit stolz geschwellter Brust, denn unsere Köche an der Spitze können sich mit all dem Erlebten messen. Und wie," zeigen sich die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe beeindruckt von Österreichs Haubengastronomie.

Die wichtigsten Themen und Trends der heurigen Ausgabe:

* Es gibt weiterhin drei Restaurants mit vier Hauben: das Steirereck im Stadtpark in Wien, Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.

* Wir stellten eine aufregende Riege an Individualisten unter den Dreihauben-Köchen fest, die uns eine spannende Zukunft prophezeien: von Andreas Döllerer in Golling und Thomas Dorfer in Mautern über Harald Irka in Straden (er ist heuer auf sensationelle 18 Punkte aufgestiegen), Tom Riederer in St. Andrä bis zu Alain Weissgerber in Schützen.

* Was sich vor drei Jahren als grünes Wunder auftat, hat sich mittlerweile zum konstanten Gourmet-Paradies entwickelt – die Steiermark. 114 Hauben in 81 Restaurants wurden vergeben. Es spitzt sich zu: Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar weniger Haubenrestaurants (81 statt 86), aber mehr Hauben. Die Spitze legt weiter zu.

* Evergreens & Superhits dieses Jahres: Die Erbse samt ihren Sprossen wurde von der Gault & Millau-Redaktion zur Hülsenfrucht des Jahres gekürt. Das Beef Tatar ist unsterblich und rangiert unter den Wiederholungstätern unbestritten auf Platz 1. Die Welt der Gewürze hat 
sich für unsere Köche aufgetan, der Radius wurde erweitert und die 
Küche um spannende exotische Aromen bereichert.

* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. 
Aus diesem Grund küren wir heuer erstmals einen Patissier des Jahres: Thomas Scheibelhofer aus dem Restaurant Tian in Wien.

* Natural wine und Craft beer sind in Österreichs Gastronomie angekommen. Das beflügelt die Köche und eröffnet kenntnisreichen 
Sommeliers ein noch spannenderes Betätigungsfeld.