Der Gault&Millau 2017 ist da





Der Gault&Millau 2017 ist da

 

Vor wenigen Minuten wurde die 38. Ausgabe des Guide Gault & Millau im Hotel Motel One bei der Wiener Staatsoper präsentiert. Zahlreiche Pressevertreter sowie VIPs aus Gastronomie, Kultur und Wirtschaft warteten mit Spannung auf die Ergebnisse der neuen Edition.

 

"Ein sehr spannendes Jahr liegt hinter uns," blicken die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe zurück. "Seitdem wir alleine für die Marke Gault&Millau verantwortlich sind, ist viel passiert und wir freuen uns über das Ergebnis der Umsetzung unserer Ideen. Mit Stolz können wir auf das erfolgreichste Jahr des Gault&Millau Österreich zurückblicken."

 

Was ist neu?

 

* Der Gault&Millau 2017 erstrahlt in neuem Glanz und mit neuem Layout – großzügiger dimensioniert, geben die Fotos noch besser Einblick in das Ambiente der Betriebe, insgesamt wirkt es aufgeräumter und übersichtlicher. Dieses Layout wird nun global in sämtlichen Gault&Millau-Lizenzländer umgesetzt, die Österreich-Ausgabe ist die erste, die in dieser Gestaltung erscheint.

 

* Mit unserer Homepage www.gaultmillau.at und auf Social-Media-Kanälen können wir über Rekordzahlen berichten. Seit Anfang des Jahres 2016 wurden beispielsweise über Facebook 3.243.209 Menschen erreicht.

 

* Die Sensation dieser Ausgabe:

Österreich hat einen neuen 4-Hauben-Koch.

Die Herausgeber zu ihrer Entscheidung: "Silvio Nickol kocht im Wiener Palais Coburg so gut wie noch nie. So gut, dass es für uns ganz klar ist, warum gerade heuer die vierte Haube fällig war." Was hat sich geändert? "Silvio Nickol hat seinen eigenen Weg nun wirklich gefunden, zeigt Mut zur Kompromisslosigkeit und vor dieser Kreativität können wir uns nur verneigen. Und vor dieser Uhrmacher-mäßigen, handwerklichen Akkuratesse ebenso, die einem nie ins Auge springt, die nie nervt, die nie im Vordergrund stehen will, sondern einfach nur angewandt wird, um diese ganz speziellen Nuancen zu erzeugen," argumentieren Martina und Karl Hohenlohe die Aufwertung.

 

Die wichtigsten Themen und Trends der heurigen Ausgabe:

 

* Alle Ergebnisse sind ab sofort auf www.gaultmillau.at nachzulesen. Ebenso wurde die App (für iPhone und Android) aktualisiert und in ihren Serviceleistungen verbessert. Sie ist um € 4,99 im App Store erhältlich. Jeder Käufer eines Buches bekommt die App gratis dazu (mittels eines Codes auf den ersten Seiten des Guides).

 

* Die bisher mit vier Hauben bewerteten Restaurants konnten ihre Position bestätigen: das Steirereck im Stadtpark in Wien (Heinz Reitbauer wurde obendrein der Titel "Koch des Jahrzehnts" verliehen), Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.

 

* Das haubenstärkste Bundesland ist laut den Bewertungen im Gault&Millau 2017 Wien mit 157 Hauben in 113 Restaurants.

Das Österreich-Ranking im Überblick und im Vergleich zum letzten Jahr:

 

Gault & Millau 2017

1. Wien (157 Hauben)

2. Steiermark (123 Hauben)

3. Salzburg (118 Hauben)

4. Tirol (116 Hauben)

5. Niederösterreich (97 Hauben)

6. Vorarlberg (81 Hauben)

7. Kärnten (80 Hauben)

8. Oberösterreich (53 Hauben)

9. Burgenland (22 Hauben)



Gault Millau 2016

 1. Wien (148 Hauben)

2. Steiermark (114 Hauben)

3. Tirol (113 Hauben)

4. Salzburg (111 Hauben)

5. Niederösterreich (97 Hauben)

6. Kärnten (72 Hauben)

7. Vorarlberg (70 Hauben)

8. Oberösterreich (58 Hauben)

9. Burgenland (23 Hauben)



Im Vergleich zum letzten Jahr hat also Salzburg Tirol überholt (5 Hauben Differenz), ebenso wie Vorarlberg 11 Hauben dazu gewinnen konnte und auf dem 6. Platz landete.

 

Insgesamt gibt es in Österreich 612 Haubenrestaurants.

 

* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. Aus diesem Grund richten auch wir unser Augenmerk auf das potenziell furiose Finale eines Essens und küren erneut einen Patissier des Jahres: Johannes Maier aus dem Restaurant Hubertus in Filzmoos konnte die Tester einstimmig überzeugen.

 

* Gault&Millau testet erstmals Bier. Bier ist ein großes Thema in der Genuss-Welt geworden, die Brau-Szene hat sich in den letzten Jahren entwickelt wie kaum eine andere Branche der gesamten Getränkewelt – und zwar national wie international. Diese Entwicklung bezieht sich weniger auf die Menge des konsumierten Bieres, die in Österreich mit etwas mehr als neun Millionen Hektolitern und eine Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 105 Litern ohnehin auf irrwitzig hohem Niveau rangiert. Vielmehr findet die Dynamik dahingehend statt, dass derzeit kein Monat vergeht, in dem nicht eine neue Kleinbrauerei eröffnet. Die Szene wurde innerhalb kürzester Zeit durch die neuen Winzlinge so bunt und vielfältig, dass auch die großen marktbeherrschenden Betriebe ihre Kurse ignorierten: Kreativität, Spontanität und Individualität finden nun auch hier statt, sei es mit Sonderserien oder mit kleinen kreativen Sub-Unternehmungen.

 

Bier des Jahres

Champion Bitter Wildbrett

Brauerei Hofstetten, Adsdorf 5, 4113 St. Martin im Mühlkreis

www.hofstetten.at

 

Ein extra-bitteres Experimental-Bier, ein nicht übermäßig mächtiges, untergäriges "Imperial Pilsner", für das Schiffner eine internationale Hopfensorte auswählt, die dann mit Mühlviertler Hopfen kombiniert wird. Im Barrique gefüllt ergibt es ein sensationelles Ergebnis – bitter, sauer, dicht, mit feincremigen Umami-Noten.