Der richtige Pepp mit Balsamico

04/11/2020

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Der Balsamico ist wohl einer der beliebtesten Essigarten und in so gut wie jedem Haushalt auffindbar. Vom preiswerten Essig aus dem Supermarkt bis hin zum teuren Balsamico Tradizionale aus Italien gibt es eine Vielzahl an Angeboten. Eines ist jedoch sicher, Balsamico eignet sich nicht nur für Salatdressings. Er ist vielseitig einsetzbar und gilt als Sinnbild für außergewöhnliches Food-Pairing. Der süßliche Essig verleiht jedem Gericht eine eigene Note und sorgt für den richtigen Pepp.



Je süßer, desto besser

Es ist nicht immer der Preis ausschlaggebend für den Geschmack eines Produktes. Im Falle von Balsamico sollte man sich nicht danach richten, wie billig oder teuer eine Flasche ist, sondern viel mehr nach dem Süßegrad. Ein höherer Anteil an Traubenmost anstelle von Weinessig verspricht eine angenehme Süße und verleiht dem Essig seine typisch balsamartige Konsistenz.


Der Begriff „Balsamico“ ist rechtens nicht geschützt, so kann es passieren, dass dieser auch mit anderen Früchten vermischt wird. Häufig werden Äpfel und Himbeeren mitverarbeitet, da sie dem Essig eine besondere Note verleihen. Einen traditionellen Aceto Balsamico di Modena erkennt man an der IGP (Indicazione Geografica Protetta). Ein blau-gelbes EU-Siegel verspricht eine geschützte geografische Angabe.




Klassisch oder doch lieber ausgefallen

Fleischige Tomaten, cremiger Mozzarella und frisches Basilikum, dazu ein paar Tropfen des kräftigen Essigs. Für manch einen gehört der Balsamico klassischerweise zu einem mediterranen Caprese. Aber auch der Geschmack von Ziegenkäse bis hin zu Erdbeeren kann durch Balsamico mit einer angenehmen Traubenmostnote verfeinert werden. Besonders pfiffig präsentiert er sich auch in Kombination mit kräftigen Salatsorten wie Rucola oder als letzten Feinschliff für Saucen. Aber auch so manche Nachspeise wird durch den Essig abgerundet. Experimentierfreudige sollten unbedingt das Zusammenspiel von Balsamico und Kakao ausprobieren.


Text: Kathrin Biffl