Die besten Rieslinge Österreichs









Welche Rieslinge 2014 der Gault-Millau-Jury am besten schmeckten


Eigentlich ist der Riesling eine deutsche Rebsorte und bei den Nachbarn feiern Winzer an der Mosel, der Saar usw. damit seit einigen Jahren wieder spektakuläre Erfolge. Aber auch in Österreich zählt Riesling seit langem zu den Weinen, die von den Winzern zwar einiges verlangen  - aber auch viel zurückgeben.


Vor allem in guten Jahrgängen, wenn spät geerntet wird, ist der Riesling ein langlebiger Kerl, der am meisten Freude macht, wenn man ihm Zeit in der Flasche lässt. Die besten Rieslinge Österreichs wachsen naturgemäß in der Wachau, im Kremstal, im Traisen- und im Kamptal. Hier findet die Rebsorte ideale Bedingungen: den Boden (verwittertes Urgestein), das Klima und Winzer, die ihr Handwerk verstehen.


Das Jahr 2014 war keine Kinderjause für die Riesling-Winzer. Beträchtliche Einbußen beim Ertrag waren im Kauf zu nehmen. Doch was die besten Winzer aus dem Vorhandenen gemacht haben, ist allemal die Anschaffung dieser Weine wert, so es noch welche zu kaufen gibt. Und: 2015 soll, so viel scheint klar, ein besonders gutes Jahr mit ausreichender Quantität sein.


Folgende Rieslinge aus dem Jahrgang 2014 schmeckten unserer Weinjury am besten:



  1. 1.     19 Pkt. Riesling Schütt 2014 Smaragd, Knoll

  2. 2.     19 Pkt. Riesling Kellerberg 2014 Smaragd, Domäne Wachau

  3. 3.     19 Pkt. Riesling Heiligenstein DAC Res. 2014 1ÖTW, Schloss                  Gobelsburg

  4. 4.     19 Pkt. Riesling Kellerberg 2014 Smaragd, F.X.Pichler

  5. 5.     19 Pkt. Riesling Achleiten 2014 Smaragd, Rudi Pichler

  6. 6.     19 Pkt. Riesling Heiligenstein DAC Res. 2014 1ÖTW,                                     Jurtschitsch

  7. 7.     19 Pkt. Riesling Heiligenstein Lyra DAC Res. 2014 1ÖTW,                         Bründlmayer

  8. 8.     19 Pkt. Riesling Singerriedel 2014 Smaragd, Hirtzberger

  9. 9.     19 Pkt. Riesling Kellerberg 2014 Smaragd, Knoll

  10. 10.  19 Pkt. Riesling Pfaffenberg 2014 Selection, Knoll



Text: Alexander Rabl