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Diese Jungstars der Koch-Szene sollte man kennen


Sie sind kreativ, wild und offen für kulinarische Einflüsse. Was bei ihnen auf die Teller kommt, ist vom Herzen geleitet und oftmals etwas noch nie Dagewesenes. Mit ihrem eigenen Stil und ihrer Extravaganz revolutionieren zahlreiche Jungstars die Koch-Szene. Hier einige, teilweise bereits mehrfach ausgezeichnete, Herdmeister, die den Feinschmeckern nicht entgehen dürfen.

 

Jeremy Chan vom Ikoyi, London

Eigentlich studierte er Sprachen und Philosophie an der Princeton University, doch im Kochen fand Jeremy Chan nicht nur seinen Ausgleich, sondern auch seine Bestimmung, sich intellektuell und kreativ auszutoben. Nach Stationen im Noma und im Dinner by Heston Blumenthal eröffnete er gemeinsam mit seinem besten Freund Ire Hassan-Odukale das nigerianische Restaurant Ikoyi in London. Chan lässt sich von westafrikanischen Zutaten und Geschmäckern sowie der afrikanischen Kultur inspirieren und kreiert daraus einzigartige, völlig neue Gerichte. Produkt, Ästhetik und eine universale Köstlichkeit sind die Basis seiner Küchenlinie.

 

Ikoyi

1 St James’s Market, London

https://ikoyilondon.com

 

 

 

Beau Clugston vom Iluka, Kopenhagen

Vom Surfer zum Spitzenkoch. Aufgewachsen in Australien, ließ sich seine Leidenschaft für das Surfen gut mit einem Job in der Gastronomie verbinden. Bis die Liebe zum Kochen und die Neugier, seinen Horizont zu erweitern, so groß wurden, dass sich Beau Clugston aufmachte, bei Gordon Ramsay und später bei Rene Redzepi zu lernen, bevor er das Iluka in Kopenhagen, eines der besten Seafood-Restaurants der Stadt, eröffnete. Die Produkte werden so einfach wie möglich zubereitet, um ihren Geschmack so pur wie möglich zu entfalten. Sein Signature Dish: Seeigel.

 

Iluka

Peder Skrams Gade 15, Kopenhagen

http://restaurantiluka.dk

 

 

 

Thorsten Schmidt vom Barr, Kopenhagen

In den heiligen Hallen des ehemaligen Noma in Kopenhagen befindet sich nun ein zwangloses Lokal, in dem nordische Küche und Traditionen entlang der Nordsee hochgehalten werden. Für die Küche im Barr zeichnet sich Thorsten Schmidt, ein dänischer Küchenchef mit deutschen Wurzeln, verantwortlich, der eine langjährige Freundschaft zu René Redzepi pflegt und einen frischen Zugang in das neue Restaurant bringt. Schmidts Küchenphilosophie wurzelt in regionalen und nachhaltigen Zutaten, die erinnerungswürdige Momente und starke Emotionen hervorrufen sollen.

 

Barr

Strandgade 93, Kopenhagen

https://restaurantbarr.com/

 

 

 

Pedro Sánchez vom Baga, Jaén

In allem, was Pedro Sánchez umgibt, steckt ein hohes Maß an Leidenschaft. Leidenschaft für Jaén, Leidenschaft für das Kochen, Leidenschaft dafür, Baga zu einem gemütlichen Ort mit gutem Essen zu machen. Seine Küche ist geprägt von Offenheit, Aufrichtigkeit und gesegneter Naivität. Schon als Kind half er seiner Großmutter in der Küche, später lernte er in Frankreich bei Martin Berasategui und bei Dani García in Andalusien.

 

Baga

Calle Reja de la Capilla 3, Jaén

https://bagagastronomico.com

 

 

 

Daniel Schimkowitsch vom L.A. Jordan, Deidesheim

Zur neuen deutschen Kochavantgarde zählt auch der 34-Jährige Daniel Schimkowitsch, der seit 2014 im Restaurant des Ketschauer Hofs seiner Kreativität freien Lauf lässt. Davor kochte er sechs Jahre bei Christian Jürgens am Tegernsee und im Tramin in München. Mutig kombiniert er die besten Produkte, die er von Händlern seines Vertrauens bezieht, asiatische Aromen durchziehen seine Gerichte.

 

L.A. Jordan

Ketschauerhofstraße 1, Deidesheim

https://www.ketschauer-hof.com/restaurants/la-jordan/la-jordan/

 

(c) Ketschauer Hof

 

 

Paulo Airaudo vom Amelia, San Sebastián

In einer Familie italienischer Einwanderer aufgewachsen, arbeitete Paulo Airaudo seit seinem 18. Lebensjahr in Mexiko, Peru und vielen europäischen Ländern, bevor er 2017 in San Sebastián das Restaurant Amelia eröffnete. Airaudos Küche basiert auf den besten saisonalen Produkten und raffinierter Technik.

 

Amelia

Calle Prim 34, San Sebastián

https://ameliarestaurant.com/

 

 

 

Luke French vom Jöro, Sheffield

Luke Frenchs Karriere begann als Küchenhilfe in Cambridge, später führte ihn sein Weg in die Top-Küchen des Fat Duck, Midsummer House und Alimentum, bis er sein eigenes Restaurant Jöro in Sheffield eröffnete. Dort kreiert er eine neue Nordic Cuisine, gepaart mit Techniken der japanischen Kochkunst und maximal vier Zutaten pro Gericht.

 

Jöro

294 Shalesmoor, Sheffield

http://www.jororestaurant.co.uk