Dürers Feldhase


                   Blisterverpackung mit Osterbanderole






                 "Dürers Feldhase" in Kupfer 









               "Dürers Feldhase" in Silber














Es gibt ihn natürlich, den Osterhasen. Er hat aber auch einige erfolgreiche Nachahmer, in Plastik, Plüsch und Schokolade. Eine wertvolle Alternative im wahrsten Sinn des Wortes ist der Hase als Münze. Man legt damit aber nicht irgendeinen Hasen ins Nest, nein, es ist der berühmteste Hase der Welt: Albrecht Dürers Feldhase.


Die meisterhafte Zeichnung aus dem Jahre 1502 war im Besitz vieler glücklicher Herrscher, bis es 1796 in das Wiener Palais des Erzherzog Albrecht einzog, die Albertina. Genau zu dieser Zeit war es in Wien en vogue, heiße Schokolade zu trinken (am Hof gab man damals mehr Geld für Schokolade aus, als für Wein und Brot zusammen), französisch zu essen und zu sprechen und erstmals nahm man den Begriff einer "Wiener Küche" in den Mund. Große Zuwanderungströme aus aller Herren Länder prägten diese Küche – nach Prager Schinken und Bouillon gab es ein Makkaroni, Gulasch oder Pörkölt und danach Spanischen Wind, Dobostorte und Palatschinken. All diese Speisen sind bis heute Teil unserer Kultur. Ebenso wie Dürers berühmter Hase.


Grund genug für die Münze Österreich, uns diesen Hasen für alle Ewigkeit einzuprägen: mit der Münze "Dürer Feldhase", in Silber oder Kupfer geprägt, erhältlich ab 24. Februar 2016. So bringt man den Schokohasen in gute Gesellschaft mit einem wesentlich haltbareren Kollegen. Kleiner Tipp für den Überbringer: Auch, wenn der Hase den Garten liebt, wäre dauerhafte Naturnähe schade. In diesem Sinne: Verstecke gut merken!


5-Euro-Münze „Dürers Feldhase“, Silber, in Blisterverpackung mit Osterbanderole, € 16,80 (inkl. 20% USt), streng limitiert, oder aus Kupfer, lose um € 5,-




Wussten Sie schon …


dass Dürer den Hasen nie für Sammler sondern für seinen persönlichen Besitz bestimmt hatte? Erst als Jahrzehnte nach seinem Tod sein künstlerischer Nachlass verzeichnet wurde, richtete sich die nun rasant wachsende Aufmerksamkeit auf das »Häßlein«.


dass der Hase um 1600 so berühmt war, dass sich damals in Europas Kunstkammern ein Minimum von 25 gefälschten Hasen tummelte?


dass deswegen die Eigenhändigkeit des Dürer-Hasen in der Fachwelt bis 1876 umstritten war? Lange Zeit wurde nämlich einer Fassung in Dresden der Vorzug gegeben, die heute als mittelmäßige Kopie längst in Vergessenheit geraten ist.


dass der Hase 1796 aus der Hofbibliothek im Tausch gegen Kupferstiche an Herzog Albert von Sachsen-Teschen kam? Das Geschäft kam auch dadurch zu Stande, dass man den Hasen und andere Meisterwerte der Zeichenkunst als »von keinem vorzüglichen Werthe« einschätzte.


dass der Hase 1867 zum ersten Mal beim Fotografen war? Adolphe Braun (1812–1877), der Pionier der frühen Kunstfotografie, ist der erste, der uns das Blatt noch vor jeglicher restauratorischen Pflege mitsamt allen Spuren und Wunden seiner jahrhundertelangen Verehrung zeigt.


dass der Hase zum ersten Mal 1871 ausgestellt war und seither nur noch acht Mal öffentlich gezeigt wurde? Die nächste Gelegenheit wird 2018 in der Albertina sein!


dass der Hase, vertraut man dem WWW, auch heute noch Dürers berühmteste Zeichnung ist? Das Google-Ergebnis liefert mit über 200.000 Treffer für den Hasen, the Hare, le lapin etc. den Beweis, weit abgeschlagen gefolgt von den »Betenden Händen«, die sich mit etwa 120.000 Ergebnissen bescheiden müssen.