Ein Hoch auf das Brot: Kruste & Krume

Organisatorin Barbara van Melle

(c) Wolfgang Hummer


(c) Wolfgang Hummer

Der Kursalon Hübner im Wiener Stadtpark öffnet einmal mehr seine Pforten für Brotliebhaber. Organisatorin des speziellen und begehrten Events ist Slow-Food-Vertreterin Barbara van Melle. Im Vordergrund stehen regionale Zutaten, liebevolle Handwerkskunst und österliche Köstlichkeiten, die von Bäckermeistern vor Ort traditionell zubereitet werden. Besucher können verkosten, kaufen, an Workshops und Wettbewerben teilnehmen, oder in Shows Meisterschüler, Lehrlinge und Bäcker auf der Bühne bestaunen. Für ein abgerundetes Angebot sorgen Schinken-, Rohmilch-, Räucherfisch-, Kaffee- und Bierhersteller und der diesjährige „Salon des Mostes“, bei dem 20 Apfel- und Birnen-Produzenten Moste zur Probe anbieten. Ein besonderes Highlight sind mobile Holzbacköfen, die man auf der Terrasse bestaunen kann, während sie im Einsatz sind.

 

18. März 2017, 11-19 Uhr

Kursalon Hübner

Johannesgasse 33, 1010 Wien

Eintritt frei

 

Ein kleiner Brot-Exkurs:

Die Brotkruste/-rinde bezeichnet die harte Hülle, die sich schützend um die feuchte und weiche Krume legt – sie verbessert die Haltbarkeit und ist geschmacksentscheidend. Brot (althochdt. Gegorenes) hat in der österreichischen Kultur neben Kaffee einen besonderen Stellenwert. So, wie es heute zu kaufen ist, kannten unsere Ahnen das Gebäck noch nicht. In seinen mannigfaltigen Ausführungen ist es heutzutage nicht bloß Grundnahrungsmittel, sondern hat eine große symbolische Bedeutung mit hohem Genussmittel-Faktor. Außerdem sind Brot-Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Ballaststoffe wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.