Frankreich lädt zu Gôut de France






Das international stattfindende Festival „Gôut de France“, das sich auf Englisch etwas ungelenk „Good France“ nennt, geht in die wiederholte Runde. Am 21. März bieten weltweit zahllose Restaurants Menüs an, die den Errungenschaften der französischen Küche gewidmet sind.

 

Das Festival wurde vor einigen Jahren von einer Gruppe von französischen Köchen unter der Leitung des (nicht mehr wirklich kochenden) Primus inter Pares Alain Ducasse ins Leben gerufen. Die Franzosen schauen schon seit Jahren auf die PR-Genies in Skandinavien oder Spanien und haben gelernt. Wer Eier legt, muss auch gackern. Es reicht nicht, einfach nur gut zu kochen.

 

Die Idee hinter dem Fest ist, es von örtlichen Voraussetzungen zu befreien. Es findet also weltweit statt, Restaurants konnten sich anmelden, werden in einem Verzeichnis geführt und kommen auf diese Art zu Gästen.

 

Und eines muss klar sein: Ohne die kulinarischen Entwicklungen in Frankreich während der vergangenen fünfzig Jahre gäbe es weder die spanische Molekularküche noch die Nordic Cuisine. Immerhin: Von der UNESCO wurde die französische Küche zum immateriellen Welterbe erklärt.

 

Auch in Österreich haben sich einige durchwegs mit Hauben bedachte Betriebe für das große französische Essen am 21. März angemeldet.

 

Cuisino Wien

Le Salzgries Paris (Wien)

Meinl am Graben (Wien)

Gugumuck (Wien)

Mittendrin (Wien)

Parlaments-Restaurant (Wien)

Restaurant Veranda im Hotel Sans Souci (Wien)

Zum Roten Bären (Wien)

Carpe Diem Finest Fingerfood (Salzburg)

Esszimmer (Salzburg)

Mesnerhaus (Mauterndorf)

Alexander (Perchtoldsdorf)

Bittermann (Göttlesbrunn)

Cuisino Baden

Schlosswirt (Waidhofen)

Schlossrestaurant Farrach (Zeltweg)

Aurelio's (Lech)


Text: Alexander Rabl