Gault&Millau 2019: Die Sonderpreise

Hervorragende Leistungen müssen auch dementsprechend honoriert werden. Darum vergibt Gault&Millau jedes Jahr Sonderpreise an Betriebe und Persönlichkeiten, die sich besonders ausgezeichnet haben.

Aufsteiger des Jahres:

Matthias Schütz

Seeplatz'l, Grundlsee


Am wunderschönen Seeplatzl wurde immer schon gut gekocht. Matthias Schütz allerdings hat das Niveau dermaßen hochgeschraubt als würde plötzlich aus dem Grundlsee ein neuer Gebirgszug geboren werden. Schütz verfügt über exzellente Kontakte zu Gemüsebauern und Fischern. Viel wichtiger aber: Er weiß auch mit deren Produkten etwas anzufangen.

(c) Harald Eisenberger



Newcomer des Jahres:
Lukas Mraz
Mraz&Sohn, Wien


Schon bisher war das Mraz & Sohn eines der aufregendsten Restaurants der Stadt, doch irgendwie ist es jetzt noch spannender geworden, was sich nicht zuletzt am Werdegang von Lukas Mraz ablesen lässt.



                                       (c) Lisa Edi



  • Pâtissière des Jahres:
  • Melanie Pöttinger
  • Obauer, Werfen

Gemüse hat in dieser Patisserie ebenso Lokalverbot wie aufwändige Tupfenorgien oder Zuckerbomben als Zierrat. Bei Karl und Rudi Obauer und deren Mannschaft gilt die „Melli“, wie sie alle nennen, als Kämpferin ohne Scheu vor der einen oder anderen Überstunde.


(c) Berthold Obauer



Service Award:

Martin Kern

See Restaurant Saag, Techelsberg am Wörthersee


In kürzester Zeit hat sich Kern unentbehrlich gemacht und dazu beigetragen, die Gästezufriedenheit noch weiter zu steigern. Weil mit dem Beachclub und dem neuen Bistro „Südufer“ auf der anderen Seite des Sees zwei neue Outlets hinzugekommen sind, war es für Wallner wichtig, einen verlässlichen Menschen im Restaurant zu haben, der eigenständig darauf schaut, dass alles wie am Schnürchen läuft.


        Patronanz:


(c) See Restaurant Saag



Wirtshaus des Jahres:

Steegwirt, Bad Goisern


Die Familie Grampelhuber hat ihrem schmucken Wirtshaus unweit des Hallstätter Sees einen frischen Anstrich

verpasst. Das Haus mit rund 500-jähriger Geschichte wurde über sechs Monate von Grund auf sensibel und geschmackvoll renoviert. Am 1. Mai 2018 wurde wiedereröffnet. Jetzt strahlt es als wahres Salzkammergut-Schmuckstück.


(c) Thommy Mardo



Lebenswerk 2019:

Willi Bründlmayer

Heurigenhof Bründlmayer, Langenlois


Willi Bründlmayer ist nicht nur Winzer, sondern ein kultivierter Genussmensch, den man bei kulturellen Veranstaltungen genauso trifft, wie in den besten Restaurants unseres Landes. Zu diesen zählt auch der wunderbare Heurigenhof Bründlmayer, der von Victoria und Martin Schierhuber seit Jahren auf Zwei-Hauben-Niveau geführt wird.


                  (c) Weingut Bründlmayer, Franz Gruber



Hotel des Jahres:

Haus Hirt, Bad Gastein


Evelyn und Ike Ikrath haben in Bad Gastein etwas, was sich viele Gastgeber und Urlauber wünschen: ein schickes Hotelrefugium am Waldrand mit feiner Terrasse und kleinem Spa, die Berge vor der Nase und Gäste, die als Freunde gehen. Ihr Haus Hirt ist ein großes Privathaus, mitten in den Hohen Tauern.


                     Patronanz: 


(c) Klaus Vyhnalek



Ambiente Award:

Ice Q, Sölden


Der Gegensatz zwischen der geradlinigen Architektur, den spiegelglatten Fenster flächen und der pittoresken Bergwelt fasziniert vom ersten Augenblick an. Wenn man von der Gondel aus den Sommelier dabei beobachten kann, wie er mit großen Karaffen großartige Weine serviert, ist man schon angekommen, bevor man richtig dort ist.


(c) Fotograf Bieler



Koch des Jahres:

Benjamin Parth

Stüva, Ischgl


Patronanz: Lohberger Küchen Competence


(c) ProMedia, Philipp Jochum



Feinschmecker des Jahres:

Andreas Vitásek


Patronanz: Fini's Feinstes und Naber



Goldene Kugel der Casinos Austria:

Rudi's Beisl, Wien


Patronanz: Casinos Austria