Gault&Millau 2019: Südtirols Aufsteiger

Es ist vier Jahre her, dass Nicola Laera die Küche im La Stüa de Michil übernommen hat. Der Besitzer, Costa, wie ihn die Gadertaler nennen, wollte damals die Küche noch stärker an die ladinische Kultur knüpfen. Der damalige Chefkoch wollte aber nicht ohne Foie Gras. Er konnte kochen, aber konnte mit Saisonalität und Regionalität nichts anfangen. Mit Nicola Laera fand Costa einen Chef, dem das Herzensanliegen sind. Mit Beginn der Saison 2014 hat Laera die Verantwortung über die Stüa-Küche übernommen. Nicola Laera ist ein Kind der Region. Geboren in St. Kassian, die Mutter Ladinerin, der Vater Apulier, der Lehrmeister Norbert Niederkofler. Die Gene sind praktisch kulinarisch codiert, bzw. wurde ihm der gute Geschmack in die Wiege gelegt, und er hat konsequent an seinem Talent gearbeitet und gefeilt. Nach der Lehre und der Zeit als Sous-Chef im Rosa-Alpina leitete Laera das La Stube im Biohotel Hermitage in Madonna di Campiglio. Im La Perla ist Nicola Laera nicht nur für das La Stüa zuständig. Er leitet sämtliche gastronomischen Betriebe des La Perla. Also auch das (vegane) Les Stües, die Osteria L’Murin und den Berggasthof Ladinia.


Aufwertung um 1 Punkt

La SiriolaSt. Kassian (BZ), 18 bisher 17 Punkte

La Stüa de Michil, Corvara (BZ), 17 bisher 16 Punkte

Culinaria im Farmerkreuz, Dorf Tirol (BZ), 16 bisher 15 Punkte

Johannesstube, Welschnofen (BZ), 15 bisher 14 Punkte

Pretzhof, Pfitsch (BZ), 15 bisher 14 Punkte

Apollonia, Nals (BZ), 14 bisher 13 Punkte

Hidalgo, Burgstall (BZ), 14 bisher 13 Punkte

Lamm, St. martina in Passeier (BZ), 14 bisher 13 Punkte

Oberlechner, Algund (BZ), 14 bisher 13 Punkte

Oberraindlhof, Schnalstal (BZ), 14 bisher 13 Punkte

Schwarz Adler, Kurtatsch/Weinstraße (BZ), 14 bisher 13 Punkte


Aufwertung um 0,5 Punkte

Panholzer, Kaltern (BZ), 13 bisher 12,5 Punkte

Rössl, Rabland (BZ), 13 bsiher 12,5 Punkte