Essen

Gault&Millau 2020: Die Sonderpreise

Außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie wollen wir auch würdigen, darum vergibt Gault&Millau Österreich jedes Jahr verschiedene Sonderpreise an Betriebe und Persönlichkeiten, die eine besondere Auszeichnung verdient haben.


Koch des Jahres

Hubert Wallner

See-Restaurant Saag, Techelsberg am Wörthersee 


Aus dem einstigen Jungkoch und Schüler von Heinz Hanner und Hans Haas ist nun der beste Koch Kärntens und „Koch des Jahres 2020“ geworden. Hubert Wallner ist ein hochdekorierter Koch, der nie den Bezug zu seiner Region verloren hat. Er verfügt über ein außergewöhnliches Talent, wenn es darum geht, bekannte Gerichte neu zu interpretieren und schafft es immer wieder, für Überraschungsmomente zu sorgen. Seine Küchenlinie besticht durch leise, aber umso tiefgründigere Töne.


(c) See Restaurant Saag


Patronanz: Lohberger Küchen Competence Center




Service Award

Heiner Unbenannt

Restaurant Apron am Konzerthaus, Wien


„Gastronomie ist immer Teamarbeit. Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, gelingt es, dem Gast ein stimmiges Erlebnis zu bereiten“, erklärt Unbenannt. Die Freude, mit der er sich um das Wohlbefinden der Gäste kümmert, merkt man ihm an.




Pâtissier des Jahres

Lukas Lacina

MAST Weinbistro, Wien


Wenn man als Lehrling gleich im Steirereck anfangen darf, hat man schon viel richtig gemacht. Dort hat Lukas Lacina seine Liebe zur Patisserie entdeckt und gelernt, dass man dabei ruhig ausgetretene Pfade verlassen darf, um Neues zu probieren.




Sommelier des Jahres

Simon Schubert

Restaurant Aend, Wien


Er ist Teil eines der stimmigsten Restaurantkonzepte – Simon Schubert, vinologischer Part des Wiener Aend. Er und Küchenchef Günzel kennen einander gut und lange, vertrauen sich und wissen genau, wie der andere tickt. Schubert ist ein eminent wichtiger Faktor für das Restaurant und prägt es mit seiner ruhigen Persönlichkeit.


(c) Wasserbauer


Patronanz: SAN PELLEGRINO



Wirtshaus des Jahres

Landgasthof Linde

Stumm im Zillertal


Angesichts des alten Gemäuers dieses Gasthofes kann man nur in Entzücken geraten. Seit über einem halben Jahrtausend wird hier Gastfreundschaft gepflegt und mit Familie Ebster werden die alten Traditionen vorbildlich gewahrt. Die alten Stuben mit ihrer hölzernen Originaltäfelung haben inzwischen Zuwachs bekommen. Im großen, eigenen Garten gedeihen auch viele Kräuter.


(c) Heli Hinkel


Patronanz: WKO



Hotel des Jahres

Almwellness Hotel Pierer

Fladnitz


Neu bezogen und eingelassen, besprudelt und bemalt ist das Vier-Sterne- Plus-Hotel Pierer auf der Teichalm. Die Brüder Alfred und Franz Pierer haben ihr nachhaltiges Resort in der Steiermark erweitert. Voilà: Almfrische auf höherer Ebene. Höher heißt im Falle der Pierers 1237 Meter Seehöhe. Seit vier Generationen kümmert sich die Familie mitten im Naturpark Almenland um das Wohlbefinden ihrer Gäste.


(c) Harald Eisenberger


Patronanz: Nespresso




Ambiente Award

Altes Gericht

Sulz


Inmitten des Vorarlberger Rheintals, in Sulz, liegt eines der geschichtsträchtigsten Restaurants des Landes. Wie sein Name sagt, tagte hier jahrhundertelang die Gerichtsbarkeit der Region. In den 1980er-Jahren wurde dieses mächtige Gebäude renoviert und dadurch zum unübersehbaren Wahrzeichen, das unter Denkmalschutz gestellt wurde.


(c) Romantikrestaurant Altes Gericht


Patronanz: Schultz




Feinschmecker des Jahres

Michael Schade


Michael Schade ist der lebende Beweis, wie nahe sich die hohen Künste und der Hochgenuss liegen. Er ist nicht nur ein begnadeter Sänger auf den großen Opernbühnen der Welt, er widmet sich mit derselben Hingabe und Leidenschaft allem, was sich auf den Tellern der gehobenen Gastronomie abspielt. Obendrein steht er selbst mit Begeisterung am Herd und macht ein einfaches Essen durch seine Euphorie zu einem Festmahl.


(c) Lukas Beck


Patronanz: Naber Kaffee Manufaktur, café+co, Fini's Feinstes