Essen

Gault&Millau 2020: Speck des Jahres

Auf der ganzen Welt gibt es wohl kaum ein Produkt, das es schafft, derart große Emotionen zu erzeugen wie Speck. „Speck macht alles besser“ scheint der allgemeine Konsens zu sein, wer nicht leidenschaftlich dafür brennt, wird in der Regel schief beäugt. 


Dabei wurde Speck lange Zeit nicht wegen des Geschmacks hergestellt. Räucherung, Salzung und Trocknung zählen zu den ältesten belegten Methoden, Fleisch zu konservieren und so über einen längeren Zeitraum lagern zu können. Bereits im alten Rom gab es Räucherkammern für Speck, Schinken und Würste und in fast jedem bäuerlichen Haushalt fand man ein Salzfass für die Einlagerung von Fleischprodukten. 


Auf das reine Haltbarmachen kommt es heutzutage zum Glück nicht mehr an und so können die Speckproduzenten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, mit Gewürzmischungen experimentieren und unterschiedliche Arten des Räucherns und Trocknens ausprobieren. Die zahlreichen köstlichen Speckvariationen wurden bei der Prämierung des „Speck-Kaisers“ bereits von der Messe Wieselburg verkostet. Die besten Produkte unterschiedlicher Kategorien schafften es zur großen Gault&Millau-Blindverkostung, bei der eine namhafte Jury, darunter die Haubenköche Konstantin Filippou und Peter Zinter, die Aufgabe hatte, den „Gault&- Millau Speck des Jahres“ zu küren. 


Karreespeck vom Duroc-Schwein

Friedrich Pöll GmbH + Co KG

4655 Vorchdorf, Bahnhofstraße 27


Der oberösterreichische Fleisch- und Wurstspezialist Pöll aus Vorchdorf hat heuer den Sieg für den „Speck des Jahres“ erlangt. Der Karreespeck vom heimischen Duroc-Schwein wurde perfekt von Meisterhand hergestellt und ist sehr fein im Biss, saftig und gut durchzogen.  Am Gaumen entfaltet der gut gereifte Speck seinen typisch rauchigen, mild-würzigen Geschmack. Eine wahre Delikatesse.