Gault&Millau prämiert das beste Steirische Kürbiskernöl


v.l.n.r.: Andreas Cretnik, Birgit Reitbauer, Karl Hohenlohe



v.l.n.r.: Birgit Reitbauer, Konstantin Filippou



v.l.n.r.: Silvio Nickol, Toni Mörwald, Karl Hohenlohe, Andreas Cretnik



v.l.n.r.: Die Siegeröle - Ölmühle Ploder (3. Platz), Kürbiskernhof Schantl (1. Platz), Ölmühle Haindl (2. Platz)


Fotos: (c) Philipp Hutter


Am 24. April 2017 wählte der führende Gourmetguide Gault&Millau aus 20 fachlich vorselektierten Top-Produkten das beste Steirische Kürbiskernöl. Das EU-herkunftsgeschützte Produkt, das ausgezeichnete heimische Rohstoffe und Tradition vereint, wurde heuer zum 12. Mal von einer Fachjury, bestehend aus den besten Köchen Österreichs, darunter Silvio Nickol, Tom Riederer, Konstantin Filippou, Christian Domschitz, Toni Mörwald, Thomas Dorfer, Hausherrin Birgit Reitbauer und Gault&Millau Herausgeber Karl Hohenlohe, verkostet.

Die Besonderheit des Steirischen Kürbiskernöls

Den Grundstein für hochwertige Kochkunst legt ein hohes Qualitätslevel der Rohstoffe. Darum engagiert sich der Guide Gault&Millau schon seit Jahren, den ständig steigenden Qualitätsanspruch in der heimischen Gastronomie aufzuzeigen und zu bewerten und ist bemüht, das Bewusstsein für die Besonderheit typischer österreichischer Lebensmittel zu stärken.

Das „Steirische Kürbiskernöl g.g.A.“ war eines der ersten österreichischen Produkte, das mit einem EU-Herkunftsschutz ausgezeichnet wurde. Es garantiert eine gesicherte österreichische Herkunft der Kürbiskerne und die Produktion in heimischen Ölmühlen. Da es ein reines Naturprodukt ist, erhält der Konsument ein außergewöhnlich vielfältiges Angebot, bei dem es zu kleinen Nuancen an Qualitätsunterschieden kommen kann.

 

Die Prämierung

Am 24. April 2017 versammelte sich eine prominente Fachjury sowie kompetente Vertreter der Fachpresse zur Verkostung im Restaurant Steirereck von Familie Reitbauer in Wien. Zwanzig unterschiedliche Kernöle – im Voraus von einer strengen Jury aus mehr als 500 eingereichten Ölen ausgewählt – wurden im direkten Vergleich anhand der Bewertungskriterien Farbe, Viskosität, Reintönigkeit, Frische und der spezifischen Röstnote beurteilt.
 
„Das Öl muss dicht sein, mit nussigen Röstaromen und frischem Geschmack“, beschreibt Konstantin Filippou, der in seinem Betrieb nie ohne Kernöl auskommt, das perfekte Kürbiskernöl. Was das Kürbiskernöl von anderen Ölen unterscheidet, sei die Frische und die Unterschiedlichkeit der Produkte aus den verschiedenen Ölmühlen, meint der gebürtige Steirer Tom Riederer, dessen Favoriten sich am Ende auch in der Wertung durchgesetzt haben.

 

 

Die Gewinner

Gault&Millau prämierte als bestes Steirisches Kernöl das grüne Gold des
Kürbiskernölhofes Alois und Theresia Schantl aus Weitersfeld.
Den zweiten Platz belegte das Öl der Ölmühle Haindl aus Kalsdorf bei Graz.
Auf Platz drei schaffte es die Ölmühle Ploder aus Weitersfeld an der Mur.