Gault&Millau 2021: Die Hotel-Sonderpreise

03/12/2020

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Wie oft haben wir es schon erlebt, dass wir bei der Suche nach einem geeigneten Hotel enttäuscht wurden und uns die verschiedensten Suchmaschinen im Stich gelassen haben. Insbesondere die eine oder andere Bewertungsplattform hielt bei weitem nicht, was sie versprochen hat. 


Jeder Gast – auch wenn er nur einen kurzen Aufenthalt gebucht hat – sucht etwas ganz Eigenes, ein Flair, das ganz auf ihn selbst zugeschnitten ist und seinen höchstpersönlichen Vorlieben entspricht. Genau diese anspruchsvollen Hotelbesucherinnen und Hotelbesucher wollen wir mit unserem Guide erreichen. 



Hotel des Jahres 2021: Max Brown 7th District, Wien


(c) Steve Herud


Das Max Brown in Wien-Neubau ist ein Hotel wie aus dem Designbilderbuch. Es liegt im kreativen Zentrum der Stadt und setzt auf himmlischen Schlaf, Entertainment und mediterranes Soulfood. 


„Basics at its best“, so lautet die Devise der holländischen Hotelgruppe, die neben ihrer sechsstöckigen Dependance im siebten Wiener Bezirk zwei Häuser in Amsterdam und jeweils eines in Berlin und Düsseldorf betreibt – und diese Basics sind richtig gut gemacht. Die Fassade ist an die Farben des Wiener Biedermeier-Baustils angelehnt, die Einrichtung ein erfrischend bunter, verspielter Mix aus Vintagemöbeln und Trouvaillen, kuscheligem Samt, edlem Holz und glänzenden Kacheln. Jedes Detail im Hotel vermittelt den Gästen das Gefühl, einheimisch zu sein und nicht bloß auf Besuch. Außergewöhnliche Kissenmenüs und Zimmerservice-Leistungen sind im Max Brown nicht nötig, die Betten sind fantastisch genug, darüber hinaus bestehen sie aus recycelbaren Bestandteilen. Dazu gibt es in den 143 Zimmern Retro-Sound vom Plattenspieler inklusive einer feinen Auswahl an alten Vinyls, Wählscheiben-Telefon und schicke Öko-Spa-Produkte. Für das Frühstück liefern die lokalen Bäckereien täglich knuspriges Brot und Gebäck. Die Frage, wo man zum Wachwerden guten Kaffee bekommt, erübrigt sich ebenfalls, dafür braucht man nur einmal umfallen – ins hauseigene Restaurant im Erdgeschoss. 


Max Brown 7th District 

Schottenfeldgasse 74, 1070 Wien 

www.maxbrownhotels.com/de/7th-district-wien 




Hoteliers des Jahres 2021: Katharina und Franz-Josef Perauer, Zillertalerhof


(c) Ute Niedermayr


Ihr Motto: Tradition reloaded. Ihr Anspruch: Die alpin-urbane Welt in einem Hotel zu vereinen. Katharina und Franz-Josef Perauer haben den familiären Zillertalerhof zum kosmopolitischen Vier- Sterne-Superior-Hideaway mit Mid-Century-Chic verwandelt. 


Für so einen innovativen Schritt braucht es Offenheit, Mut und Vertrauen, „nur wer seine Wurzeln dabei nicht vergisst, kann auch weiterwachsen“. Diese Eigenschaften haben die freigeistigen Gastgeber bei Aufenthalten unter anderem in Sydney, New York oder London einzementiert. 


Ihren Erfahrungsschatz haben sie dann in Mayrhofen zusammengetragen und mit viel Leidenschaft, dem Reichtum der Heimat und einer Prise Rock‘n‘Roll gewürzt. 

Apropos: Kulinarisch verwöhnt der Zillertalerhof mit Biogerichten und Eiern von glücklichen Berghühnern, Hausgemachtem und Sechsgang-Gourmetmenüs – regional und saisonal, eh klar. 



Zillertalerhof 

Am Marienbrunnen 341 6290 Mayrhofen 

www.zillertalerhof.at




Lebenswerk 2021: Familie Daberer, Der Daberer, das Biohotel


Wer an Hotel und Bio denkt, denkt an den Daberer im Gailtal. Die Kärntner Hoteliers sind Bio-Vordenker der ersten Stunde, seit mehr als 40 Jahren verankern Inge und Willi Daberer und ihre gesamte Familie das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Unternehmensphilosophie. „Dabei geht es weniger darum, es immer draufzuschreiben – es muss gelebt und überall drin sein“, sagt Marianne, die mit ihren Eltern und Bruder Christian das Haus führt. 

 

Gekocht werden beim Daberer aber „nicht nur Körner“, sondern „Gscheites“ aus saisonalen und regionalen Bioprodukten und mit gesundem Menschenverstand. Dazu servieren sie Weine von Biowinzern und Wasser von der eigenen Quelle, das auch aus jedem Hahn und im Pool fließt. Bis heute sprudelt es bei ihnen unablässig: aus der Quelle, aus den Köpfen – und immer mit Weitblick. So sorgen bioklimatische Bauweise und Zimmerwände aus Lehm, heimische Hölzer, Filz und Wolle für die Erdung, der Strom kommt vom Ökoanbieter. Für das Warmwasser haben die Daberers eine Solaranlage, gereinigt wird mit umweltfreundlichen Mitteln. 

 

Abgesehen von der Kulinarik ist Wellness eine wichtige Säule der Daberer-DNA. Da gibt es ein Hallenbad oder einen Waldteich mit Floß. Dazu Yoga plus Retreats im neuen Yogaraum und Basenfasten. „Alles eine Frage der Werte und der Leidenschaft“, so die Gastgeber. Voilá: Vier-Sterne-Superior-Lieblingsplatz zum Weiterdenken. 

 


Der Daberer, das Biohotel 

Sankt Daniel 32, 9635 Dellach im Gailtal 

www.biohotel-daberer.at

 

 


Entdeckung des Jahres 2021: Hotel Mari Pop

 

(c) Martin Kaufmann


Silvia Gschösser und Markus Rist haben aus dem alten Grillhof seiner Eltern das Mari Pop-Hotel gemacht. Einen lebhaften Treffpunkt und gleichzeitig stillen Rückzugsort mitten im Zillertal, mit Kunst im Haus, atemberaubender Natur rundherum und Platz für alle: Große und Kleine, Frischverliebte, Ruhesuchende und solche, die etwas erleben wollen. 

 

Das Mari Pop ist inspiriert von den Bergen: Je höher man hinaufsteigt, desto schöner und ruhiger wird es. Herzstück des Hauses sind die Mari Kitchen und die Stube im Erdgeschoß. Hier führt Markus die Leidenschaft seines Vaters fort und kocht traditionelle Lieblingsspeisen nach regionalen Familienrezepten und neue Trendgerichte. In der offenen Küche kann 

 

man den Köchen über die Schulter schauen und mit Freunden und Nachbarn zusammensitzen. Im Keller weht Stadtluft, wo Kreative zeigen, was sie können und Platz für Kunst, Musik und Literatur finden. Ganz oben auf der Dachterrasse ist das Adults-only-Spa mit Panoramasauna und Endlosblick in den Sternenhimmel. Außerdem: Pool und Saunahäuschen im Garten, Hallenbad, Dampfbad und finnische Sauna – für alle. Dazu 45 Zimmer inklusive vier Suiten am Rooftop. 

 


Hotel Mari Pop 

Großriedstraße 16, 6273 Ried im Zillertal 

www.maripop.at

 

 


Ambiente Award 2021: Priesteregg Premium Eco Resort

 

(c) PRIESTEREGG Premium ECO 


Wo Priesteregg draufsteht, sind Design und Natur, Nachhaltigkeit und Genuss drinnen. Das Premium Eco Resort in den Leoganger Steinbergen besteht aus Chalets und Villen, zwei davon und das Spa sind neu. 

 

Es gibt nichts Schöneres, als im eigenen Häuschen auf 1.100 Metern aufzuwachen und sich dem Duft von frischem Gebäck folgend, an den gedeckten Frühstückstisch zu setzen. Renate und Hubert Oberlader haben mit ihrem Bergdorf schon vor über zehn Jahren den Trend zum individuellen Urlaubszuhause mit maximaler Privatsphäre erkannt. 

 

Die Chalets stehen auf einem sonnigen Plateau und versprühen urigen Hüttenzauber und modernen Hotel-Luxus. 18 an der Zahl, aus Altholz, Stein und schlaffördernder Zirbe. Mit Kamin, Sauna und Hot Tub auf der Terrasse, Biotop und Steinofen am Dorfplatz, wo die Gastgeber selbst Brot backen. 

 

Neue Aushängeschilder sind die Villa Etaner mit Teppanyaki Grill und Infinitypool und die Wilderer Villa am Waldrand. Ebenso das stimmungsvolle Priesteregg Bad mit Himmel-, Naturbecken und Troadkastn-Sauna. Hutessen und andere Pinzgauer Spezialitäten gibt es in Huwi's Alm, die Energie kommt aus erneuerbaren Quellen. 

 


Priesteregg Premium Eco Resort 

Sonnberg 2, 5771 Leogang 

www.priesteregg.at

 

 

 

 

 Credit Titelfoto: Der Daberer, das Biohotel