Event

Gutes tun mit einem Glücksbrot





Brot in seinen vielen Facetten auskosten und dabei Gutes tun? Beim Brotfestival Kruste&Krume am 18. März im Kursalon Hübner werden diese beiden Dinge durch die „Glücksbrot-Aktion“ von Slow Food Wien und „Taste of Home“ perfekt vereint.

 

Gemäß dem Motto „Brot lindert Not“ können die Besucher des Festivals ihr persönliches „Glücksbrot“ erstehen – traditionelles Fladenbrot, hergestellt von syrischen und iranischen Bäckern gemeinsam mit jungen, unbegleiteten Flüchtlingen. Für eine Spende können Gäste ihren symbolischen Handabdruck in einer Schale Mehl hinterlassen, hierfür erhalten sie beim mobilen Holzofen, zur Verfügung gestellt von der Bäckerei Felzl, ein Fladenbrot, das „Glücksbrot“.

Die Spenden der „Glücksbrote“ und der Reinerlös des Fladenbrot-Verkaufs kommen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Heim des Arbeiter-Samariter-Bundes im 2. Wiener Gemeindebezirk zugute.

 

Brot als traditionelles und innovatives Grundnahrungsmittel zugleich schreibt seit vielen tausend Jahren Geschichte, Brauchtümer und symbolhafte Gesten sind kontinent- und kulturübergreifend: Das erste aus neuem Mehl gebackene Brot, etwa, war als Glücksbrot bekannt und wurde den Armen gebracht, um vor Hunger zu schützen. Meist gilt die symbolhafte Köstlichkeit auch heute noch als heilige Speise für Leben und Lebenskraft. Am Brotbacktag herrschte einst Ruhe und Frieden im Haus und ein Gast musste bleiben, bis das Brot fertig gebacken war. In Litauen ist man bis heute der Überzeugung, Brot habe eine magische Kraft, die vor Feuersbrünsten schütze, daher wird ein Laib in das Hausfundament eingemauert.

 

Weiterführende Links:

https://krusteundkrume.at/taste-of-home-gluecksbrote-bei-krustekrume/

http://www.tasteofhome.at

http://www.slowfood.wien