Harald Brunner als neuer Küchenchef im Kussmaul

Kussmaul


Harald Brunner

Das Kussmaul sperrt wieder auf und holt sich Harald Brunner als Koch


Das Gerücht geistert schon seit einiger Zeit herum: Harald Brunner würde wieder zurück nach Wien wollen und habe von der Familie Haselsteiner ein Angebot erhalten, das ein vernünftiger Koch nicht ablehnen konnte. Bevor die Meldung nun offiziell per PR-Agentur und Pressemeldung rausgeht, stand sie für aufmerksame Konsumenten des Guide 2017 bereits schwarz auf weiß zu lesen.


Brunner geht also im Oktober weg aus Gumpoldskirchen, wo er dem Heurigen Spaetrot eine Haube erkochte und vor allem an Wochenenden eine große Fangemeinde aus der nahen Hauptstadt um sich scharte. Für die Esser in Wiens Süden, die ein karges Leben gewohnt sind, ist das schade. Die Bewohner des 7.Bezirkes dürfen sich freuen.


Das Kussmaul, im Sommer nach dem Abgang von Mario Bernatovic auf Eis gelegt, sperrt mit Harald Brunner am Herd und einem dem neuen Küchenchef angepassten Konzept wieder auf. Wiener Küche wird es also geben, Brunner ist ein Meister des Beuschels und des Backhendls, der Grammelknödel und Rouladen, daneben aber auch eine Rotisserie (Brunners alter Traum) mit Stammtisch sowie ein so genanntes Barfood für Gäste mit großem Durst und kleinerem Appetit. Also definitiv in Zukunft mehr Wien als New York.


Im Spaetrot will Harald Brunner noch als Consultant fungieren, was hoffen lässt, dass zumindest ein Teil seiner Kreationen den Gästen der Familie Gebeshuber erhalten bleibt.



Text: Alexander Rabl