Ischgl bleibt die Gault&Millau Hauben-Hochburg

Wer die schönsten Pisten Österreichs unsicher machen möchte, der fährt nach Ischgl. Wer im Winter hochwertiges Entertainment sucht, der ist in Ischgl ebenfalls gut aufgehoben. Und seit einigen Jahren trifft auch noch eine weitere Beschreibung auf den überschaubaren Ort in Tirol zu: Wer gerne gut essen geht, der sollte Ischgl auf jeden Fall auf seiner Liste haben. Denn auch im aktuellen Guide Gault&Millau ist und bleibt Ischgl die absolute Hauben-Hochburg.


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In ganz Österreich gibt es keinen Ort, der in Relation zur Größe eine derartige Hauben-Dichte aufweisen kann. Nicht umsonst wird in Insiderkreisen gerne von der „Rue des toques“ gesprochen. Auf nur wenigen Metern versammeln sich acht Restaurants mit zusammen 18 Hauben und 126 Punkten:
 
Paznaunerstube (18 Punkte / 3 Hauben)
Stüva (18 Punkte / 3 Hauben)
Stiar (17 Punkte / 3 Hauben),
Schlossherrnstube (17 Punkte / 3 Hauben)
Sieberer’s Heimatbühne (15 Punkte / 2 Hauben)
Fliana Gourmet (15 Punkte / 2 Hauben)
Lucy Wang (13 Punkte / 1 Haube)
Weinstube (13 Punkte / 1 Haube)
 
Nachdem Benjamin Parth aus dem Restaurant Stüva im Hotel Yscla bereits im September zum „Gault&Millau Koch des Jahres 2019“ gekürt wurde, darf sich auch Gunther Döberl besonders freuen. Der Küchenchef des Stiar im Sport- und Genusshotel Silvretta konnte die Tester überzeugen und zum ersten Mal eine dritte Haube erkochen. „Das jüngste Spitzenrestaurant in Ischgl steht exemplarisch für die Herangehensweise der Paznauner in Sachen Hochküche. Wenn entschieden wurde, ein Toprestaurant im Hotel zu etablieren, dann mit vollem Elan, Ehrgeiz und in der Regel mit sehr hohem Mitteleinsatz“, heißt es im neuen Guide über das Stiar.


Gunther Döberl (c) Petr Blaha 


Auch kulinarische Events wie der Kulinarische Jakobsweg im Sommer locken jährlich zahlreiche Gourmet-Liebhaber ins schöne Ischgl. Der Sterne-Cup der Köche im Winter unterstreicht ebenfalls die kulinarische Kompetenz des Ortes.