Ist Israel eine Gourmetreise wert? 5 Gründe sprechen dafür


Nationalgericht Hummus - doch die israelische Küche kann um einiges mehr.


Jeder Esser sucht nach dem nächsten „big thing“ nach der Entdeckung Südamerikas und Skandinaviens. Vielleicht einfach einmal einen Blick in den Nahen Osten werfen.

 

3.000 Jahre Tradition

Die israelische Küche ist ein Produkt von 3.000 Jahren Geschichte, 100 Kulturen und vielen Verschmelzungen aus Arabischer Küche und biblischen Riten. In Israel kamen alle jüdischen Kulturen von Russland bis Äthiopien zusammen und tun es immer noch. Daraus entstand eine neue Identität, auch kulinarisch.

 

Mehr als bloß Kochen

Wer kennt nicht Couscous, Hummus, Falafel und andere Speisen, doch es geht nicht nur um Rezepte. Die Küche dort ist auch eine Kultur des gemeinsamen Zelebrierens von Mahlzeiten. Das rege Leben beispielsweise in Tel Aviv ist eng verbunden mit dem Küchenstil, der dort gepflogen wird, eine Mischung aus Modern Casual und arabisch-jüdischen Traditionen.

 

Kohabitation und Kreativität

Viele Einflüsse prägen die Küche in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Dabei kommen Tradition (siehe oben) und Internationalität zusammen, entstehen Innovationen, wird Freude empfunden Regeln zu brechen und aus traditionellen Speisen wie Pita-Brot kreative Mahlzeiten zu machen. In Wien übrigens nachzukosten im Miznon im ersten Bezirk, erfunden und gegründet von einem israelischen Küchenchef Eyal Shani. Der im Rohr gebackene Karfiol ist dort ebenfalls Kult.

 

Gourmetküche israelisch

In vielen Restaurants wird nach den Ansprüchen der modernen westlichen Küche gearbeitet. Die dortigen Küchenchefs haben bei den besten Chefs der Welt gearbeitet, waren bei Heston Blumenthal, im Noma oder bei den spanischen Avantgardisten. Aus den Zutaten und Rezepten der Region zaubern sie hochkarätige Gourmetmenüs.

 

Der Film

Wenn einer Küche schon ein Film gewidmet wird, kann man sie ruhig als spannend bezeichnen. Der Film hört auf den Namen „In Search of Israeli Cuisine“ (Regie: Roger Sherman) und wurde bisher auf 90 Festivals gezeigt.

 

Wer sich in Wien ein wenig in die israelische Esskultur einleben will, tut das am besten hier:

 

Miznon

Schulerstraße 4, 1010 Wien, Telefon: 01 5121053

 

Neni

www.neni.at


Text: Alexander Rabl