Käsekunde im LAByrinth (Teil 5)

15/04/2021

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Das breitgefächerte Käsesortiment lässt fast keine Wünsche offen. Vom cremigen, französischen Camembert bis zum würzigen, spanischen Manchego sind eine Vielzahl an Köstlichkeiten aus aller Welt auch in den heimischen Regalen vertreten. Der Trend, auf tierische Produkte zu verzichten, steigt jedoch stetig und so haben wir uns dazu entschieden, ein Selbstexperiment zu vagen. Wir machen veganen Mozzarella!



Das Rezept


240 g   Sojajoghurt ungesüßt

150 g   Cashewnüsse

8 g       Agar-Agar

3 EL      Tapiokastärke

1 EL      Zitronensaft

½ EL     Salz


  1. Die Cashewkerne für in reichlich Wasser mindestens 3 Stunden Quellen lassen (auch über Nacht möglich) und anschließen abseihen.
  2. Sojajoghurt, Cashews, Zitronensaft, Salz und 120 ml Wasser in einem Mixer gründlich pürieren, sodass eine feine Konsistenz entsteht.
  3. Unter die Masse wird anschließend die Tapiokastärke gerührt.
  4. In einem Topf werden nun 120 ml Wasser gemeinsam mit dem Agar-Agar für etwa 3 Minuten aufgekocht. Danach wird der Herd auf niedrige Hitze geschaltet und der Cashew-Joghurt-Mix untergehoben. Nach 5 Minuten unter ständigem Rühren ergibt sich eine zähe Masse. Der Herd kann nun abgedreht werden.
  5. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen. Mit einem kleinen Suppenschöpfer eine oder mit einem großen Löffel nach und nach Mozzarellakugeln aus dem Topf nehmen und vorsichtig ins Eiswasser geben. 30 Minuten stehen lassen, danach in reichlich gesalzenem Wasser im Kühlschrank aufbewahren.



Das Fazit


Die Konsistenz der rein pflanzlichen Variante ähnelt tatsächlich dem Original, wenn sie auch nicht ganz so weich ist. Geschmacklich kommt der vegane Mozzarella leider nicht an jenen aus Büffelmilch heran. Trotzdem schmeckt er in Kombination mit fleischigen Tomaten und einem hochwertigen Balsamico, Olivenöl und frischem Basilikum besonders fein.


Der vegane Mozzarella eignet sich nicht nur hervorragend für Caprese, sondern auch zum Schmelzen auf diversen Pasta-Gerichten. Wir wünschen viel Spaß beim „Nachkäsern“.