Kürbis mag es gerne würzig

Einer der Signatur Dishes der italienischen Spitzenköchin Nadja Santini sind mit Kürbis gefüllte Teigwaren.


Gefüllter Kürbis von Martina Hohenlohe.


Gulasch mit Muskatkürbis und Rahmpolenta von Erwin Werlberger (bei der Genuss-Messe 2016).

Ob als Suppe mit einem Schuss Kernöl, im Ofen gebraten und etwas getrocknet, als Füllung von Teigwaren, als Chutney oder als Püree zum Truthahn an Thanksgiving – Kürbis kennt viele Zubereitungsarten und jeder hat da seine Vorlieben.
 
Dabei ist der süßliche, oft an exotische Früchte wie Papaya erinnernde Geschmack des samtig fleischigen Herbstgemüses so beschaffen, dass er viele Kombinationen mit Gewürzen zu lässt.
 
Welche das sind, haben wir in dieser kurzen Liste zusammengefasst.
 
Zu den klassischen Kombinationen gehören Kastanien, Chili oder Apfel. Chili verleiht dem Kürbis feurig-würzige Noten, während die Kastanie die Erdigkeit des Kürbisses verstärkt. Sehr gut als Ragout, das auch bei der Konsistenz für spannende Eindrücke bürgt.
 
Mit Zimt ergibt Kürbis ein gemüsig-süßes Dessert. Oder eine herzhafte Suppe an kalten Tagen.
 
Herbsttrompeten haben in Kürze Saison, gemeinsam mit Kürbis serviert machen die bitter-erdigen Schwammerln eine hervorragende Figur. Und ihre noblen Verwandten, die weiße Trüffel, passen selbstverständlich sehr gut zu Kürbis in Form eines Risottos oder einer Suppe.
 
Kürbis liebt Speck. Knusprig gebraten verfeinert er viele Kürbisgerichte, ob Pürees oder herzhafte Suppen.
 
Die Kombination von Kürbis mit Limetten oder anderen Zitrusfrüchten mag nicht unbedingt naheliegend sein, doch sie verleihen dem Bodengemüse Frische und Fröhlichkeit. Gleiches gilt für Ingwer.
 
Und zum Abschluss natürlich Käse. Ziegenkäse oder Blauschimmel mit im Ofen sanft gegartem, lauwarm oder auch kalt serviertem Kürbis. Das kann was.
 

Text: Alexander Rabl