Mochis Suppenküche

Der Wiener Vorgartenmarkt – etwas weniger touristisch als der Naschmarkt, um einiges weniger boboesk als der Karmelitermarkt. Doch immerhin: Hier bäckt Gragger sein Holzofenbrot und eine weitere Attraktion, die das Publikum dieses Marktes ganz ordentlich durchmischen könnte, ist gerade dazugekommen: Mochis Ramen-Bar sperrt am 8. Februar auf.

 

Starke Nachfrage ist garantiert, Reservierungen werden nicht angenommen, Take-Away gibt es nicht.

 

Man kann also den Schlangen der Wartenden nachgehen, wenn man zum ersten Mal am Vorgartenmarkt ist und testen will, ob die Suppen halten, was der Name „Mochi“ verspricht. Ramen gibt es nach japanischem Vorbild – dort ist Ramen ein Kult, der es auch schon zu Filmehren geschafft hat. Das Mochi-Team, kräftig erweitert, hat sich das Original zum Vorbild genommen und ein paar eigene Interpretationen hinzugefügt. Auch eine Variante für Vegetarier ist drin. Die Toppings der Ramen alleine lesen sich suchtgefährdend gut.

 

Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle das Getränkeangebot und hier wieder das an Pet Nats und Schaumweinen aus Österreich.

 

Wer Mochi kennt, ahnt es bereits im Voraus: Wenn du hier einen Platz finden willst, kommst du am besten außerhalb der Essenszeiten.

 

Von 11 Uhr vormittags bis zum Abend durchgehend geöffnet.

 

http://www.mochi.at/ramen-bar/


Text: Alexander Rabl