Essen

Restaurants setzen jetzt auf Zustell-Dienst

Jeder Einzelne ist angehalten, bei der Bekämpfung des Coronavirus mitzuhelfen. Soziale Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, soll die eigene Wohnung nicht verlassen werden. Das bedeutet auch harte Zeiten für die Gastronomie: Ab Dienstag, 17. März 2020, werden Restaurants, Bars, Cafés, etc. geschlossen, was starke Umsatz-Einbußen zur Folge hat. Lieferdienste bleiben allerdings weiterhin erlaubt. 


Das ist einerseits positiv für zahlreiche Betriebe, die zwar keine Gäste mehr empfangen, aber dennoch bekochen dürfen, andererseits für alle Leute, die sich gegen die (wie schon so oft erwähnten) nicht notwendigen Hamsterkäufe entschieden haben und ihre liebsten Restaurants in dieser Ausnahmesituation unterstützen wollen – und dabei auch nicht auf kulinarische Highlights verzichten müssen.


Zahlreiche Betriebe arbeiten bereits erfolgreich daran, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und kontaktfreie Lieferung zu ermöglichen. Das System ist einfach: Bestellt wird online, bezahlt per Kreditkarte und das frisch gekochte Essen wird nach dem Klingeln vor der Haus- bzw. Wohnungstür abgestellt.


Kontaktfreie Zustellung

Neben den gängigen und österreichweiten Zustelldiensten Mjam und Lieferando, die eine breite Palette verschiedenster Küchen zur Auswahl haben, nutzen nun auch andere Restaurants, die davor keinen Lieferdienst im Angebot hatten, dieses System. Am besten überprüfen Sie selbst auf der Website oder Facebook-Seite ihrer liebsten Restaurants, ob und in welchem Gebiet eine kontaktfreie Lieferung oder Take-away möglich ist.


Beliebte Pizzerien wie die Regina Margherita im ersten Bezirk in Wien oder die hippe Pizzeria Disco Volante im sechsten Bezirk haben bereits einen eigenen Bestellservice eingerichtet (Gault&Millau hat’s getestet und vergibt für die unkomplizierte und schnelle Abwicklung fünf Pizzakartons). Auch von Marco Simonis kann man sich feine Baguettes und andere Gerichte bringen lassen, wenn man zufällig in der Gegend wohnt.


Nachdem wir uns in Zeiten wie diesen noch mehr auf unsere Gesundheit und gesunde Ernährung besinnen, bieten sich auch die Angebot von frischen Bio-Lebensmitteln mit Obst, Gemüse und anderen regionalen Produkten an. Wer den Adamah BioHof, Der Biobote oder markta bislang noch nicht ausprobiert, aber immer mal wieder damit geliebäugelt hat, für den ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen.


Aufgrund der derzeit hohen Nachfrage kommt es bei einiger dieser Anbieter natürlich zu längeren Lieferzeiten und sogar Bestell-Stopps. Dann schauen Sie doch vielleicht hier vorbei: Essenszeit, Paradeisa, Genuss ab Hof, Bauernladen Helene, Obsthaus, Iss Mich, Rita bringt's, Brotkost, und vielen anderen. Wem das Lebenselixier Kaffee ausgeht, kann sich zum Beispiel bei Fürth Kaffee Nachschub besorgen.