Getränk

Sake – Wein aus Japan im Trend


Sake gehört zu den ältesten Kulturgetränken der Welt. Archäologische Funde belegen, dass Reis schon um 300 v. Chr. von China nach Japan gelangte und damit die Tradition des Reisweins begründet wurde. Heutzutage ist Sake in Japan ein Volksgetränk und aus der Esskultur nicht mehr wegzudenken (nur eine einzige der 47 Präfekturen produziert keinen eigenen Reiswein). 


Verschiedene Kategorien richten sich nach dem Poliergrad des Reiskorns und die fertigen Weine werden entweder kalt oder heiß getrunken. Sake weist mehr als fünfhundert verschiedene Aromen auf, wobei die Vielfalt von Zitrus-Nuancen, über milde Fruchttöne und blumigen Noten bis hin zu Pfeffer reicht. In Europa ist der Reiswein noch ein Exot, erfreut sich aber wachsender Beliebtheit. Besonders internationale Spitzenköche experimentieren gerne mit Sake, sei es in Kombination mit europäischen, oder innovativen asiatischen Gerichten.


Aber nicht nur in der Spitzengastronomie ist Sake auf dem Vormarsch, auch im privaten Umfeld erfreut er sich zunehmender Beliebtheit.


Sake Week Vienna

Für alle Sake-Fans und diejenigen, die es noch werden wollen, gibt es vom 24. September bis 1. Oktober bei der 1. SAKE WEEK VIENNA die Möglichkeit, in die Welt des Sake einzutauchen. In sieben Restaurants finden ausgewählte Sake Tastings und Einführungskurse statt. Die Herstellungsart und Tradition zu verstehen steht dabei ebenso auf dem Programm wie die Kombination von Sake und nicht-japanischem Essen. Ob Sake mit Käse oder mit spanischen Tapas ­– hier gibt es viel zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist die Sake & Sense Verkostung, bei der mit akustischen und optischen Mitteln die Geschmackswelt beeinflusst wird und eine neue Art der Kulinarik erfahren werden soll.

Der krönende Abschluss der 1. SAKE WEEK VIENNA ist die Sake Challenge am 1. Oktober, dem Welt Sake Tag. Dabei prämiert eine Fachjury den besten Sake und feiert danach die japanische Trink- und Lebenskultur.


Mehr Infos und Karten für Events: www.sakesocialclub.com


Text: Elisabeth Sperr