Schick, günstig und köstlich – die besten Restaurants in Lissabon



Alma


Alma


Loco


Loco


Feitoria


Feitoria

11. Juli 2017


Der gute Ruf Lissabons als Destination für Foodies wächst und wächst. Nachdem es in kulinarischer Hinsicht um Portugals Hauptstadt jahrelang eher still war, macht sich die Stadt nun mit vielen neuen Adressen für Feinschmecker einen Namen. Diese sechs Adressen sind beispielhaft dafür, worum sich die Restaurant-Szene Lissabons, eine Stadt, die versucht, ihre kulinarischen Traditionen wieder zurückzubringen, ohne sie banal wirken zu lassen, heute dreht.

 

Alma

Rua Anichieta 15

Tel.: +351 21 347 0650

Web:  www.almalisboa.pt

 

Das Alma gehört Henrique Sá Pessoa, dank seiner Popularität im TV als der “portugiesische Jamie Oliver” bekannt. Nach einer Renovierung 2016 öffnete er 2016 das Lokal im Chiado Bezirk neu. Die Küche spielt mit einem Mix aus neuen Twists mit portugiesischen Klassikern unter Verwendung exotischer Zutaten. Das fünf-Gänge-Menü ist für 90 Euro zu haben.

 

Loco

Rua Navegantes 53

Tel.: +351 21 395 1861

Web: www.loco.pt

 

Vom kleinen Speisesaal aus sieht man direkt in die Küche, in der man Alexandre Silva bei der Arbeit beobachten kann. Das Menü besteht hier aus „18 Momenten“, die der Küchenchef selbst auswählt. Besonders erwähnenswert ist der junge Patissier Carlos Fernandes, der es schafft, dass Brot in einem Gang im Öl, aromatisierter Butter und Sauce zum Hauptdarsteller wird.

 

Feitoria

Doca de Bom Sucesso 1400-038

Tel.: +351 21 040 0208

Web: www.restaurantefeitoria.com

 

Die Gerichte orientieren sich hier hauptsächlich nach den Produkten, die das portugiesische Meer hergibt – also Fisch und andere Meeresfrüchte. Bereits seit sechs Jahren kocht hier João Rodrigues, dessen Küche sich durch technischen Perfektionismus und leidenschaftliche Suche nach den besten Zutaten auszeichnet. Gourmet-Menüs gibt es um 75, 105 und 135 Euro.

 

Beco – Cabaret Gourmet

Rua Nova da Trinidade 18

Tel.: +351 21 093 9234

Web: www.joseavillez.pt/en/beco

 

Durch einen versteckten Gang seines Restaurants Bairro do Avillez, entführt José Avillez seine Gäste ins Beco, einer Art Spekaeasy-Etablissement mit der Atmosphäre der 20er Jahre. Was einen in dem Lokal mit nur 37 Plätzen erwartet, bleibt eine Überraschung. Nur so viel: ein Ticket kostet 120 Euro, dafür bekommt man allerdings nicht nur ein 12-gängiges Menü, bestehend aus Klassikern von Avillez’ Küchenlinie, sondern auch noch eine sündige Unterhaltungs-Show.

 

Cervejaria Ramiro

Avenue Almirante Reis 1

Tel.: +351 21 885 1024

Web: www.cervejariaramiro.pt

 

Abseits von Gourmet-Restaurants kann man die portugiesische Kulinarik-Szene zum Beispiel in der Cervejaria Ramiro erleben. Hier stellen sich Einheimische an Wochenende teilweise für 2 Stunden kann, um einen Tisch zu bekommen. Hier ist die Atmosphäre laut, der Service flott und die Gerichte traditionell. Jedes Dinner endet mit Prego, einem portugiesischen Gebäck mit Knoblauch-Steak.

 

Taberna da Rua das Flores

Rua das Flores 103

Tel.: +351 21 347 9418

Web: www.facebook.com/A-Taberna-da-Rua-das-Flores

 

Top-Küchenchefs schwören auf diesen Ort. Das Menü besteht aus kleinen Gerichten zum Teilen mit den Zutaten, die gerade frisch am Markt zu haben sind. André Magahaes kocht und liebt die obskure Kulinarik-Seite Portugals. Das Lokal ist sehr klein und nimmt keine Reservierungen an.