So vielfältig sind Austern



Austern gehören zur kalten Jahreszeit rund um Weihnachten und Silvester genauso dazu wie Champagner (übrigens eine besonders schöne Kombination). Es bedarf keiner großartigen Zubereitung, um eine Auster in ihrer gesamten Köstlichkeit zu genießen. Ein paar Spritzer Zitronensaft reichen aus, den übrigen Geschmack bringt die Auster ganz von alleine mit.

 

Nicht jede Auster schmeckt gleich, gibt es doch auch hier unterschiedliche Arten in verschiedenen Qualitätsstufen und Merkmalen.

 

Fines de Claires

Die Standardqualität französischer Austern ist die am meisten konsumierte Art in ganz Europa. Während ihrer Aufzucht lagern die Austern in Klärbecken mit klarem, nährstoffarmem Wasser (daher auch der Name), um den feinen Geschmack zu erreichen, für den die Fines de Claires bekannt sind: besonders rein, salzig und etwas nach Zitrone. Spéciales de Claires sind noch einmal eine Qualitätsstufe höher.

 

Gillardeau-Austern

Die Gillardeau-Austern zählen zur Sorte der Fines de Claires, sind im Preis jedoch noch exklusiver. Gerard Gillardeau und dessen Sohn Jean haben sich in der Austernzucht einen Namen gemacht und ein besonderes Veredelungsverfahren entwickelt, um ihr Produkt noch hochwertiger zu machen. Die Austern bekommen viel Platz beim Wachsen und werden sorgfältig geklärt.

 

Tia Maraa

Die Felsenauster Tia Maraa wird vor der irischen Küste gezüchtet, kommt aber trotzdem nicht ganz ohne französische Unterstützung aus. Neben französischem Know-How bei der Zucht, kommen die Austern vor dem Verpacken noch zwei Monate in die Bassins von Marenne-Oléron. Dort bekommt das cremeweiße Fleisch seinen milden Geschmack.

 

Bélon-Austern

Für Gourmets gelten die Belón-Austern als die edelsten aller Austern. Im Gegensatz zu den anderen Austern ist die Belón eine Europäische Auster, die nicht an Felsen, sondern im Schlick lebt. Sie besitzen ein besonders festes Fleisch mit leicht nussigem Geschmack.