Unsere Besten für den Brunch


Die Meierei im Stadtpark ist der beste Ort für ein langes Frühstück, das in ein spätes Mittagessen mündet.


Brunchen ohne Geschmacksverlust


Brunch, die Sonntagsmahlzeit der 80er und 90er Jahre, ist wieder da. Weg war er ja eigentlich nie. Doch gerät die Mischung aus spätem, meistens sonntäglichem Frühstück und Mittagessen oft zu einem Kompromiss aus beiden, gerne auch zur Belebung des Geschäfts angeboten von Business-Hotels und leicht schmuddeligen Cafés. Feinschmecker rümpften die Nase. Doch inzwischen hat sich das Angebot auch in Wien verbreitert. Die Besten sind allerdings keine Unbekannten.



Meierei im Stadtpark


Man beginne mit Eierspeis mit Kernöl, arbeite sich weiter vor mit Beef Tatar oder Gulasch, und ende irgendwann bei Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn. Besser als mit Blick auf den Stadtpark geht es in Wien leider nicht. Es gibt Milch und köstlichen Käse, vor allem aber guten Wein.

www.steirereck.at



Unkai


Der Sushibrunch ist zu Recht legendär. So günstig kriegt man diese Qualität in Wien nirgendwo, wobei auf Spezialitäten wie Toro verzichtet werden muss. Den Brunch gibt es nicht nur Sonntags, sondern auch am Samstag und an Feiertagen.

www.unkai.at



Labstelle


Sonntags geschlossen, aber eines der feineren Frühstücke der Innenstadt und das bis halb eins. Die Ware ist ausgesucht und mit Slow-Food-Anspruch, hier findet keine Massenabfertigung statt.

www.labstelle.at



Kussmaul


Die Bewohner des Siebenten dürfen sich glücklich schätzen, dass es neben den vielen Kaffees und Bars, die am Sonntag mit einem eher braven und recht austauschbaren Angebot ihre Geschäfte machen, einen Ort gibt, wo die Qualität hoch gehalten wird. Mario Bernatovic sei Dank.



Joseph Brot


Phantastische Lebensrettung nach einer harten Nacht ist das warme Joseph-Brot mit Bergkäse und Ei. Es geht aber auch leichter und in vielerlei Spielarten. Die Tageskarte bietet dann „erwachsenes“, leichtes und bekömmliches Essen für alle, die gerne länger bleiben. Gute Säfte, guter Kaffee. Slow Food auf dem Teller und zum mit nach Hause nehmen.

www.joseph.co.at



Text: Alexander Rabl