Unsere besten Winzersekte



                                                                                                          Heinrich Hartl                                                                                                        

Die besten Sektmacher Österreichs auf einen Blick


- Ebner Ebenauer

Der Sekt von Ebner Ebenauer hat seinen Preis, zählt aber zweifelsohne zu den Besten der Besten.

www.ebner-ebenauer.at


- Georgium 

Das Bioweingut am Längssee hat sich einer „burgundischen“ Philosophie des Weinmachens verschrieben. Der Sekt hat Charakter.

www.georgium.at


- Strohmeier

In Stainz wachsen die trauben für die herrlichen Sekte in den Farben Rosé, Rot und Weiß.

www.strohmeier.at


- Schloss Gobelsburg

Aus Pinot Noir, Riesling und Grünem Veltliner macht man auf Gobelsburg Sekt, der zur Spitze zählt.

www.gobelsburg.at


- Bründlmayer 

Der Sektpionier Willi Bründlmayer wollte anfänglich nur seiner Frau beweisen, dass man in Langenlois Sekt machen kann, der wie Champagner schmeckt. Hat bekanntlich funktioniert.

www.bruendlmayer.at


  • - Loimer

Der vor kurzem vorgestellte Sekt von Fred Loimer beweist, wie sehr die Weine aus Langenlois sich zur Sektproduktion eignen.

www.loimer.at



Winzerchampagner und Winzersekt haben einiges gemeinsam, nur nicht den Namen. Denn Champagner darf nur heißen, was aus der Champagne kommt. Doch beide sind Schaumweine von kleinen oder größeren Winzern, während viele große Champagnerhäuser (und Sektproduzenten) mit Trauben verschiedener Lieferanten arbeiten. 


In der Szene der österreichischen Winzersekte hat sich massiv viel getan während der vergangenen Jahre. Neu dazu gekommen ist gerade Heinrich Hartl aus der niederösterreichischen Thermenregion, der vor kurzem seinen eigenen Winzersekt vorgestellt hat. „Einen Wein für die Sektherstellung zu keltern, ist etwas völlig anderes“, betont der Winzer. Der Grundwein für den Winzersekt darf nicht zu viel Alkohol haben, denn bei der zweiten Gärung erhöht sich der Alkoholgehalt erneut durch die Vergärung von Zucker. „Ideal ist ein Sekt mit um die 12 % Volumenprozent, da ist Leichtfüßigkeit und Trinkfreude garantiert“. Beim Traubenmaterial für seinen Winzersekt setzt Hartl zu 100 % auf Pinot Noir, so wie es sich für einen Winzer aus der Thermenregion geziemt. Wie die meisten Winzersekte aus Österreich oder Deutschland wird auch Hartls Sekt nach der so genannten Methode Champenoise hergestellt. 


Die Champagner-Methode ist das älteste und zugleich anspruchsvollste Verfahren zur Herstellung von Schaumweinen. Die zweite Gärung erfolgt in der Flasche und dauert circa drei Wochen. Dabei entstehen auch die „Perlen“. Danach bleibt der Wein für mindestens 18 Monate auf der Hefe in einer flach liegenden Position. Im „Rüttelpult“ zieht sich durch regelmäßiges Drehen (= Rütteln) die Hefe zusammen und setzt sich im Flaschenhals ab. Beim Degorgieren (=Entfernen der Hefe) werden die Flaschen kurz geöffnet und der Hefesatz herausgepresst. Der dabei entstandene Weinverlust wird mit der sogenannten „Dosage“ ersetzt. Ein Wein-Zucker-Gemisch, das ein gut gehütetes Geheimnis ist und den Schaumweintyp bestimmt (brut, sec, demi-sec …). Sekte, die ohne Dosage auskommen, erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit. Auch das haben sie mit ihren Verwandten aus der Champagne gemeinsam. Der Trend lautet Zero Dosage.



Text: Alexander Rabl