Unsere Köche hautnah: Benjamin Parth im Interview

17/04/2020

Haubenköche im Porträt.
Publicité

Unter Genießern ist Benjamin Parth schon lange kein Unbekannter mehr, mischt er doch seit Jahren an der Spitze der österreichischen Kochgrößen eindrucksvoll mit. „Jeden Tag besser werden“ war von Anfang an das Credo, mit dem es ihm schnell gelang, zur kulinarischen Elite Österreichs aufzuschließen. Im Interview verrät der Gault&Millau Koch des Jahres 2019, welches Gericht ihm absolut nicht schmeckt und was Tochter Clara momentan am liebsten isst.

 

*Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Quarantänezeit?

Mit viel Schlaf und viel Essen – und das abendliche Glas Wein fehlt auch eher selten.

 

*Was ist Ihr Geheimtipp gegen einen Lagerkoller?

Gegen Lagerkoller bin ich relativ resistent, offenbar habe ich dagegen schon Antikörper gebildet. 

 

*Welches Produkt darf in Ihrem Einkaufskorb derzeit nicht fehlen?

„du beurre, du beurre, du beurre“ (Butter), und der Fisch für meine Tochter Clara, weil die fährt momentan voll auf Fisch ab.

 

*Wie halten Sie sich fit?

Ich habe das Glück, einen Fitnessraum im Haus zu haben, da verbringe jeden Tag mindestens eine Stunde. Das mache ich aber auch unter Normalumständen täglich.

 

*Gibt es ein Gericht, dass Sie bei besten Willen nicht essen können?

Kürbis geht GAR nicht! Nicht mal in der Quarantäne.

 

*Weißer Rettich, Kakao und Bergamotte? Was bereiten Sie daraus zu?

Bergamotte-Kakao-Tarte mit süß fermentiertem Rettich-Chip… Wird es aber vermutlich eher nicht auf unsere Karte schaffen.

 

*Mit wem würden Sie die Quarantäne absolut nicht verbringen wollen? Und mit wem unbedingt?

1. Mit mir selbst.

2. Unbedingt mit Eckard Witzigmann, dann müsste ich mir wenigstens um’s Essen keine Sorgen machen.

 

*Was war Ihr größter Küchen-Fauxpas?

In der Lehrzeit bei Heinz Winkler. Da habe ich zum Mitarbeiteressen den weltbesten Hirschbraten angekündigt, bin aber nach 3 Stunden „Zubereitungszeit“ draufgekommen, dass der Ofen gar nicht eingeschalten war.

 

*Wenn Sie die Einladung zu Kitchen Impossible bekommen würden, welche Gemeinheit würden Sie Tim Mälzer antun?

Die Käsespätzle von meinem Vater.  

 

*Ihre Lieblingskonserve:

 Geschälte Pomodori – die haben mir schon so manches schnelle Gericht gerettet.


Foto oben: (c) Pro Media