Essen

Unsere Köche hautnah: Jürgen Csencsits im Interview

Haubenköche im Porträt.

 

Im idyllischen, burgenländischen Örtchen Harnisch, ganz fernab vom Trubel, zelebriert Jürgen Csencsits unter dem Motto „Niemals abgehoben, aber stets gehoben“ seine herrliche Gasthausküche. Normalerweise. Denn zur Zeit muss der Herd seines Restaurants aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus leider kalt bleiben. Aber solange es daheim Schokolade und Wein gibt und man sich an die Regeln der Frauen hält, ist auch diese Zeit gut zu überstehen, wie er uns im Interview verrät.

 

 

*Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Quarantänezeit?

Im Garten die Seele baumeln lassen, gemeinsame Spiele mit der Familie, Saucen auf meinem Holzofen einkochen.

 

*Was ist Ihr Geheimtipp gegen einen Lagerkoller?

Sich an die Regeln der Frauen halten, gutes Essen, guter Wein

 

*Welches Produkt darf in Ihrem Einkaufskorb derzeit nicht fehlen?

Schokolade

 

*Wie halten Sie sich fit?

Laufen und Workout mit meinen beiden Jungs.

 

*Gibt es ein Gericht, dass Sie bei besten Willen nicht essen können?

Gerichte ohne Leidenschaft.

 

*Weißer Rettich, Kakao und Bergamotte? Was bereiten Sie daraus zu?

Tarte von der Bergamotte, mit Camelina mariniertem Rettich und Kakao.

 

*Mit wem würden Sie die Quarantäne absolut nicht verbringen wollen? Und mit wem unbedingt?

Absolut nicht mit Rechtspopulisten, gerne mit Genussmenschen.

 

*Was war Ihr größter Küchen-Fauxpas?

Familienfeier mit steinharten Grießnockerln.

 

*Wenn Sie die Einladung zu Kitchen Impossible bekommen würden, welche Gemeinheit würden Sie Tim Mälzer antun?

Burgenländische Hochzeitsbäckerei.

 

*Ihre Lieblingskonserve:

Sardellen


Foto: (c) Dominique Grabler