Unsere Top 5 Tipps zur Fastenzeit

26/02/2020

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Es ist schon ein wenig seltsam, wie sich das Thema „Fasten“ gewandelt hat. Einst zur Zurückhaltung, Kasteiung und zum Verzicht kreiert – also mit wenig schmeichelnden Adjektiven versehen – , hat es sich nun mehr zu etwas absolut Positivem und in einen wahren Trend gewandelt. Schraubt man noch dazu an seiner inneren Einstellung und verbindet mit dem Wort „Fasten“ nicht nur die negativen Aspekte, lassen sich tatsächlich kleine Wunder erleben. Der Körper wird gereinigt, der Stoffwechsel angeregt, Entzündungsherde können gehemmt werden. Obendrein sorgen diese Punkte für mehr (Lebens-)Energie und Ausgeglichenheit.

 

Eine bewusste Ernährung kann gleichzeitig auch gut schmecken.

 

Damit auch Sie mit so vielen positiven Gedanken wie möglich in die Fastenzeit starten, haben wir Ihnen unsere Top 5 an Fastentipps zusammengetragen, die Sie für die nächsten Wochen inspirieren und begleiten sollen.


 

Chili fürs Herz

Auch wir Europäer sollten häufiger die schmerzlindernden und appetitzügelnden Eigenschaften der scharfen Schoten nutzen. Der Wirkstoff Capsaicin fördert die Herzgesundheit, indem er Cholesterinablagerungen vorbeugt.



 

Ingwer als Heilpflanze

Die scharfe tropische und gleichzeitig erfrischende Knolle ist neben ihrer uferlosen Einsatzfähigkeit in Speisen und Getränke auf Grund ihrer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe ein wahrer Immunbooster. In einer Karottensuppe sorgt Ingwer beispielsweise für die passende Schärfe, das Leitungswasser erhält durch Beigabe eine angenehme Frische. Wer es lieber orientalisch mag, ist mit einem selbstgemachten Chai mit Ingwer, Kardamon, Anis und Nelken gut beraten.



 

Kefir – „das Getränk der Hundertjährigen“

Traditionell aus dem Kaukasus stammend, ist Kefir ein fermentiertes Milchgetränk aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch mit Kohlensäure und geringem Alkoholgehalt. Es enthält reichlich Calcium, Magnesium, Phosphor und verschiedene Vitamine bzw. bioaktive Stoffe. Außerdem ist er auch ganz einfach und über Nacht selbst herstellbar. Dafür einfach am Abend 3 EL Naturjoghurt mit 3,5 % Fettgehalt in ein sauberes (!) Glas geben, mit favorisierter Milch auffüllen und über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen. Et voilà, spätestens zu Mittag am darauffolgenden Tag kann der hausgemachte Kefir gelöffelt oder getrunken werden. Mit Früchten der Wahl sind dem Geschmack keine Grenzen gesetzt.



 

Mandelmilch und Co. statt Kuhmilch

Mandelmilch besteht in seiner ursprünglichen Form aus sehr fein geriebenen, gerösteten Mandeln und Wasser. Die Konsistenz gleicht jener der Kuhmilch und kann entsprechend verarbeitet werden. Sie enthält außerdem kein Gluten, keine Laktose und kein Cholesterin. Dafür ist sie reich an Antioxidantien, Ballaststoffen und essentiellen Mineralien. Sie sind kein Fan davon? Dann probieren Sie sich doch durch das vielfältige Angebot wie Hafer-, Soja-, Reis- oder Erbsendrink.



 

Stilles Wasser

Ideal sind mindestens 1,5 l Flüssigkeit pro Tag, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Dabei auf gesüßte Getränke verzichten und stattdessen auf stilles Mineralwasser oder Leitungswasser zurückgreifen. Das spart nicht nur mühsames Tragen von Wasserflaschen, sondern schont gleichzeitig Ressourcen, sorgt für schöne Haut und bekämpft den Hunger zwischendurch. Aber Achtung: Auch zu viel Flüssigkeit ist für den Körper nicht gut. Bei normaler Alltagsbelastung sollte die tägliche Trinkmenge nicht über 3l am Tag schreiten. 



Text: Franziska Ettmeier