Urlaubsreif!






Befolgt man diese Tipps, kann im nächsten Urlaub nichts mehr schief gehen. Der Weg zu sorgenfreier Erholung.


Endlich hat der ersehnte Urlaub begonnen, man betritt das Lieblingslokal vom letzten Jahr, bestellt einen frischen Fisch, trinkt eine Flasche Wein und dann noch eine. Als es an das Zahlen geht, ein leichter Schock – die Geldtasche ist verschwunden. Und da steht er auch noch im Vorraum, der ungeschickte Dieb, einmal ertappt, schnappt er sich die Bankomatkarte, wirft das Portemonnaie auf den Boden und läuft davon. Zum Glück hat er die Papiere und das Bargeld übersehen. Der Bestohlene geht zur Bar bestellt einen Drink und prostet gedanklich seinem Bankberater zu, der ihn genau vor diesen Problemen gewarnt hat.


Bargeld, Bankomat- und Kreditkarte sind in der Regel auch im Urlaub die gängigen Zahlungsmittel.

Nein, selbstverständlich hat er sich niemals PINs von Bankomat- und Kreditkarten auf Zetteln oder gar auf der Karte selbst notiert oder im Mobiltelefon gespeichert. Die Kombination hat sich ein für allemal in seinem Gedächtnis eingezimmert. Einmal hat er noch zu Hause den Code vergessen und ihn dann ganz einfach und vor allem kostenfrei noch einmal erhalten.


Sollte es einem Dieb doch gelingen, sich mit Karte und Code aus dem Staub zu machen, muss man dies so schnell wie möglich der Hotline melden.

Dann steht man womöglich vor dem Problem, dass man seine eigene Kartennummer nicht weiß, weil man diese oft ein Mal angibt und jedes weitere Mal nur bestätigt.

Als Tipp empfiehlt sich hier Kopien der Bankomat- und Kreditkarten (und Ausweisen) anfertigen zu lassen und im Reisegepäck mitzunehmen. Diese Erleichtern im Anlassfall die Weitergabe der Informationen an die Sperrhotlines und die Gespräche mit den Polizeibehörden.


Der einfachste und größte Selbstschutz vor Taschendieben, egal ob bei der Barabhebung am Bankomaten oder auch bei der Zahlung in einem Geschäft, ist die Kontrolle bei der PIN-Eingabe. Decken Sie stets an Geldautomaten oder Handelskassen mit der anderen Hand oder auch mit der Brieftasche die PIN-Eingabe ab, sodass ein beobachtender Taschendieb die PIN nicht erkennen kann.


Via ELBA-App hat man den direkten Draht zu der Raiffeisen SperrHotline (zu finden unter "...mehr / Notfall"). Am besten, man notiert sich die Nummer der Raiffeisen SperrHotline bzw. speichert sie im Mobiltelefon ab, falls man nicht die ELBA-App benutzt.


Mit der ELBA-App kann man von überall sein Konto ganz leicht verwalten, was man aber vor dem Urlaub keinesfalls vergessen darf: Es sollte genug Geld auf dem Konto sein und die Urlaubs-Ausgaben müssen gedeckt sein.

Hat man all das bedacht, wird man im Falle eine Diebstahles nur mit dem Schrecken davon kommen.