Veronelli-Botschafter Heinrich Zehetner erhält in Rom den Oscar der Branche

Heinrich und Karin Zehetner mit FLOS OLEI-Herausgeber Marco Oreggia.



Wenn hierzulande ein Gericht mit einem hochwertigen Olivenöl gewürzt beziehungsweise vollendet auf den Teller des Gastes kommt, hat vermutlich Heinrich Zehetner aus Mondsee seine Hände oder besser gesagt seine Olivenöle im Spiel. Zehetner ist in Süditalien geprüfter Auskenner des Olivenölverkostens. Er kann auf Punkt und Strich erklären, ob ein Öl perfekt, gerade gut, weniger toll oder gar fehlerhaft ist. Seine Frau Karin Zehetner steht ihm an Expertise übrigens in Nichts nach.

 

Zehetner durfte sich vor kurzem freuen. Nicht, dass ihm die ultimative Kombination aus Speisen und Öl eingeschossen wäre. Er erhielt vor kurzem bei einem Festakt in Rom die Auszeichnung als bester Exporteur (oder soll man sagen Importeur) hochklassiger italienischer Olivenöle. Veranstalter: Flos Olei, eine Bibel der Branche, die jedes Jahr aufs Neue präsentiert wird. Ein Branchenpreis, der es in sich hat.

 

Seit mehr als zehn Jahren hat sich Zehetner (Brotberuf: Consultant, Hobby: Gutes Essen, noch besseres Trinken, besonders gutes Essen, exzellentes Trinken) dem Import der Olivenöle Secondo Veronelli verschrieben. Das sind elitäre Produkte italienischer Winzer und Olivenölbauern, die strengen Auflagen gehorchen, beispielsweise der Methode des Entkernens, was die Öle länger haltbar und als Lieferanten der sogenannten Polyphenole besonders nützlich für Gesundheit und Wohlbefinden macht.

 

Polyphenole sind Antioxydantien, über deren Wirkung man besser mit Ernährungsberatern und Ärzten spricht. Spannend sind bei diesen Ölen die unterschiedlichen Sorten und Herkunftsgebiete von Gardasee bis Sizilien, welche die Öle in ihren Einsatzmöglichkeiten beim Essen so unterschiedlich machen.

 

Zehetner hatte es von Anfang an nicht leicht in den Schnäppchen-Ländern Österreich und Deutschland, denn die Veronelli-Öle sind nicht gerade billig. Missionarsjob. Mittlerweile hat der in der Branche als „Oleomane“ oder „Ölprinz“ bezeichnete Importeur schon 1.200 Köche und Gastronomen auf den Geschmack gebracht, eingeschult, wie er es sagt, dem der Titel Universitätsprofessor der italienischen Olivenölwirtschaft leider bisher nicht zuerkannt wurde.

 

www.veronelli-olivenoele.com 


Text: Alexander Rabl