Wein-Guide 2019: Die Sonderpreise

Auch dieses Jahr hat das Gault&Millau-Team rund um Weinredakteurin Petra Bader wieder einige Sonderpreise vergeben:



Sommelier des Jahres:

René Antrag

Restaurant Steirereck (Wien)


Seit 2017 schupft der gebürtige Sachse die Weinagenden nun in Alleinverantwortung. Sein untrügliches Gespür

und seine Sensibilität machen ihn zum perfekten Kuppler zwischen dem Wein und Heinz Reitbauers ideenreicher Küche. René Antrag ist ein begnadeter Gastgeber, der sein Gegenüber völlig unprätentiös dort abholt, wo sie oder er weinmäßig zu Hause ist, und dann fast mühelos durch die Weinwelt führt.


                        Patronanz: 


(c) Steirereck



Wein des Jahres:
2015 Welschriesling Ruster Ausbruch
Auf den Flügeln der Morgenröte
Heidi Schröck (Rust / Burgenland)


Er funkelt leuchtend goldgelb im Glas, duftet nach Honig, verschiedensten Blüten und exotischen Trockenfrüchten, sein Körper fühlt sich an wie Samt, dabei ist er ganz fein und elegant zugleich.

(c) Francis Hammond



Alternativer Wein des Jahres:

2015 Roter Traminer - H -

Roland Tauss (Leutschach / Südsteiermark)


Sechzig Jahre alt sind die Stöcke, von denen der Winzer die terroirgeprägten und hocharomatischen Trauben erntet und daraus seinen fantastischen Roten Traminer - H - 2015 keltert. Der Wein wirkt spirituell, energisch und besitzt eine tiefgreifende Frucht.


(c) Weingut Tauss



Ausnahmewinzer des Jahres:

Michael Gindl (Hohenruppersdorf / Weinviertel)


Sein großes Ziel ist eine autarke Wirtschaftsweise. Die eigene Land- und Forstwirtschaft ermöglichen ihm, sich dem biodynamischen Ideal der geschlossenen Kreislaufwirtschaft so weit wie möglich anzunähern.

(c) Ian Ehm



Kollektion des Jahres:

Anita & Hans Nittnaus (Gols / Neusiedlersee)


Biodynamischer Weinbau gehört für die Familie Nittnaus seit Jahren selbstverständlich dazu. Heute werkt unter anderem Sohn Martin im Betrieb mit und ergänzt die außergewöhnliche Serie mit seinen experimentellen, spannenden Manila-Weinen. Unser Favorit in der Verkostung: der tiefgreifende Blaufränkisch Jungenberg. Doch die ganze Serie ist schlicht großartig.


(c) Nittnaus



Entdeckung des Jahres:

Dominik Gober & Gerald Freinbichler (Horitschon /Mittelburgenland)


Was herauskommt, wenn zwei äußerst talentierte junge Kollegen mit viel Leidenschaft an eine Sache herangehen, sieht man an diesem neuen Weingut. Nach jahrelangem Arbeiten als Angestellte Seite an Seite, entschlossen sich Dominik Gober und Gerald Freinbichler, gemeinsame Sachen zu machen.


(c) Gober & Freinbichler



Weinkarte des Jahres:

Palais Coburg Residenz, Wien


In den heiligen Hallen, im Herzen des Palais Coburg, werden 60.000 Flaschen Wein behutsam unter optimalen

Bedingungen gelagert und gereift. Verantwortlich für diesen Traum eines jeden Kellermeisters ist seit sechs Jahren Wolfgang Kneidinger, gebürtiger Oberösterreicher und Sommelier.


(c) Palais Coburg