Welche Bücher dieses Jahr unter den Christbaum müssen





Der Bücherherbst geht über in den Bücherwinter. Weihnachten, Sie wissen schon. Wir schenken Ihnen eine kleine Liste an lesbaren Geschenken.
 
The Nordic Baking Book
Eine Wucht, dieses Buch, ein Kompendium. Der Autor und Küchenchef Magnus Nilsson, dessen Bücher immer kulinarische Referenzwerke sind, hat alles zusammengefasst, was man über Brote und Kuchen wissen muss. Zwischen den Rezepten finden sich eine Menge essayartiger Ausführungen. Aus skandinavischer Sicht betrachtet. Und Skandinavien ist groß. Ein großes Werk zum endgültig vertieften Verständnis. Einstweilen nur auf Englisch erhältlich.  Feilen Sie also an Ihrem Wortschatz.
 
Verlag: Phaidon


Gin Bitter Wermut
Alois und David Gölles haben dieses handliche Buch zum Thema der derzeit besonders angesagten Spirituosen geschrieben. Das sind neben den allgegenwärtigen Gins eben Bitters aller Art und Wermut, ein schönes Comeback. Wie man sie herstellt und woraus sie bestehen und wie man sie kultiviert und genießt, lernt man hier.
 
Verlag: Leopold Stocker Verlag
 


La Cucina Veneziana
Der Ess-Verrückte und absolute Experte Gerd Sievers, der nebenbei auch ein versierter Koch ist, hat ein Buch über eine seiner Lieblingsregionen geschrieben: Venedig. Er beschäftig sich mit den Wurzeln der Küche der ehemaligen Meeresgroßmacht und Handelsstatt. Fährt in die Lagune und geht den Dingen auf den Grund.
 
Verlag: Braumüller
 


North Wild Kitchen
Er ist halt nach wie vor so angesagt, der Norden, am liebsten explorierte Destination der Foodies. Also noch eine Empfehlung aus Norwegen, die sich des breiten Themas Outdoor annimmt, allerdings zwischendurch dann auch ins Beliebige abdriftet. Doch das Rezept mit getrocknetem Kabeljau muss man gelesen und nachgekocht haben. Nach einem Blog der amerikanischen Autorin Nevada Berg, die an Norwegen einen Narren gefressen hat.
 
Verlag: Prestel
 


Sautanz
Die beiden Autoren Max Stiegl (Gut Purbach) und Tobias Müller (Journalist) haben sich auf die Suche nach den alten Riten und Traditionen des burgenländischen Sautanzes gemacht, einem nützlichen Fest zur gemeinsamen Arbeit und Vergnügen, aus einer Zeit als Landwirtschaft noch nicht so reglementiert war wie heutzutage und jeder zweite Bauer ein oder zwei Schweine sein eigen nannte. Sie haben dabei in den Innereien gewühlt und so manch feines Rezept zu Tage gefördert. Und Luzia Ellert hat es geschmackvoll fotografiert. Das ist „From Nose to Tail“ auf Pannonisch. Wurde eh Zeit.
 
Verlag: Servus


Text: Alexander Rabl