Welche Kochbücher lesen Haubenköche?


Wahrscheinlich gibt es kaum einen österreichischen Haushalt ohne Kochbuch von Ewald Plachutta oder Jamie Oliver. Sie bestechen nicht nur mit ihren bekannten Namen, sondern vor allem durch ihre vielen Tipps und Tricks in der Küche. Ihre Rezepte liefern immer wieder neue Inspirationen, schnell etwas Köstliches oder Klassisches auf den Tisch zu bringen.

 

Doch zu welchen Kochbüchern greifen eigentlich die österreichischen Haubenköche, wenn sie auf der Suche nach Anregungen oder neuen Ideen sind?

 

Das derzeitige absolute Lieblings-Kochbuch von Peter Reithmayr, Chefkoch im Aqarium Geinberg, ist „Yannick Alléno – Französische Küche“, quasi eine Bibel der französischen Hochküche des mit 5 Hauben ausgezeichneten Kochs. Ansonsten zählt das „Eleven Madison Park“, Kochbuch zum gleichnamigen Restaurant in New York, in dem Daniel Humm in der Küche steht, immer noch zu Reithmayrs Favoriten. Zum Lesen liegt in Reithmayrs Büro der Klassiker „Modernist Cuisine: Die Revolution der Kochkunst“, der innovative Techniken der besten Köche der Welt beinhaltet.

 

Max Stiegls Lieblings-Kochbuch ist dann doch etwas ungewöhnlicher. Für ihn ist es ganz klar „The Testicle Cookbook“. „Man glaubt gar nicht, was man alles mit Hoden anstellen kann“, ist der Chef des Gut Purbach begeistert von den vielseitigen Rezepten um das Thema, dem sich diese E-Kochbuch des Serben Ljubomir Erovic, der sich übrigens schon seit über 20 Jahren damit beschäftigt, widmet. Die Rezepte reichen von Pizza mit Hoden über gebackene Hoden bis hin zu BBQ-Hoden.