Wohin zur Festspielzeit? Tipps unseres Testerteams



Das Ehepaar Brunnauer begeistert in der Fürstenallee.



Ikarus ist nach der Meinung der Gault-Millau-Tester Salzburgs Nummer 1.

27. Juli 2017


Salzburg zur Festspielzeit ist auch ein Salzburg, in dem man sich die Frage stellt: Wohin davor, wohin danach, was gibt es Neues? Die Restaurantszene an der Salzach ist so vielfältig wie reich bestückt, da kommt keine andere österreichische Landeshauptstadt mehr mit. In den vergangenen Jahren haben sich ein paar Stars konsolidiert, die Spitze ist breit wie eh und je. Viel Neues ist allerdings nicht dazu gekommen. Hier eine kleine Liste unserer Besten.

 

Ikarus, 18 von 20 Punkten

Hangar-7, Wilhelm-Spazier-Str. 7a, 5020 Salzburg

 

Das vielleicht beste Küchenteam der Welt rund um Exekutivchef Martin Klein legt im August eigene Entwürfe in Menüform vor. Den Rest des Jahres gibt es das altbekannte, immer wieder neu überraschende Gastkochkonzept. Reservierung ist im August obligatorisch.

 

www.hangar-7.com

 

Senn, 17 von 20 Punkten

5020, Söllheimer Str. 16, 5101 Salzburg,

 

Andreas Senn hat hier den idealen Wirkungsort gefunden, wo er seine vor guten und noch besseren Zutaten überbordende Küche zelebrieren kann. Auch wenn das Ambiente an „die Sitcom-Kulisse eines Industrial-Design-Schuppens“ erinnert, wie im aktuellen Guide bemerkt wird - Black Cod und Foie Gras sind superb.

 

www.senns.restaurant

 

 

Esszimmer, 17 von 20 Punkten

Müllner Hauptstraße 33, 5020 Salzburg, Österreich

 

Eine der verlässlichsten und gleichzeitig feinsten Adressen Salzburgs in großzügigem Rahmen. Vor allem die Klimaanlage ist im Sommer sehr wohltuend. Andreas Kaiblinger kocht Jakobsmuschel mit Melone, Krebserl und Kalbsbries und Waldmeistercreme mit Himbeertartelette. Tolle Weinkarte.

 

www.esszimmer.com

 


Brunnauer, heuer noch keine Bewertung

Fürstenallee 5, 5020 Salzburg,

 

Richard Brunnauer kocht jetzt in der Fürstenallee und die Salzburger mögen das. Gerade zur Festspielzeit wird es ohne Reservierung hier unmöglich sein, einen Tisch zu bekommen. Geradlinig, schnörkelbefreit ist das, was auf den Tisch kommt, ob Beef Tatar oder Atlantik-Steinbutt. Bemerkenswert gut sind Service und Weinkarte.

 

www.brunnauer.co.at

 

 

Paradoxon, 16 von 20 Punkten

Zugallistraße 7, 5020 Salzburg

 

Das Paradoxon ist auch nach dem Abgang Stefan Brandners ein innovativer Knall in Salzburg. Martin Kilga ist in guter Form. Er bringt in einem ungewöhnlichen Ambiente Brotsalat mit roten Rüben, Miesmuscheln und Currysud und gebackenes Hirn auf gedünstetem Herz vom Kalb.

 

www.restaurant-paradoxon.com

 

 

Schloss Mönchstein, 16 von 20 Punkten

Mönchsberg Park 26, 5020 Salzburg

 

Das Mönchstein, eines der schönsten Stadthotels der Welt, ist der Ort für Feierlichkeiten und abgehobenes Essen mit Blick auf die Bergwelt rund um Salzburg. Die Küche kann sich nicht recht entscheiden zwischen Kreativ oder Steaks vom Holzkohlengrill und entscheidet sich, beide Richtungen in Qualität anzubieten.

 

www.monchstein.at


Text: Alexander Rabl